Einsatz nicht erwartet

WM der Frauen: Familie freut sich über Bremers Debüt

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WM-Premiere: Pauline Bremer (links) gegen Solveig Gulbrandsen aus Norwegen.

Göttingen/Ottawa. Zehn Minuten vor Schluss des WM-Spiels Deutschland - Norwegen schlugen die Wogen der Begeisterung in Göttingen hoch. „Wir haben uns riesig gefreut, dass Pauline das Vertrauen der Bundestrainerin bekommen hat und eingewechselt wurde“, berichtete Mareike Bremer am Freitag.

Dass sie selbst nun Mutter einer WM-Spielerin ist, sei ihr gar nicht so bewusst. „Aber ein schöner Gedanke ist es jetzt doch“, sagt Bremer, und natürlich schwingt jetzt auch ein wenig Stolz mit. Denn: „Wir hatten vor dem Spiel gedacht, dass die Nordhessin Jennifer Cramer ins Team rücken würde. Und dass unsere Pauline bei diesem Spielstand von 1:1 ausgerechnet gegen Norwegen zu ihrem WM-Debüt kommen würde, das haben wir auch nicht erwartet. Eher den Einsatz einer erfahrenen Spielerin.“

Mareike Bremer

Bis zum Freitagnachmittag hatten die Bremers in Göttingen noch keinen Kontakt zu Tochter Pauline in Kanada. Was wohl nicht nur an der Zeitverschiebung liegt. Denn: „Die Internetverbindungen über den großen Teich sind nicht immer stabil, auch Nachrichten werden immer mal nur mit großer zeitlicher Verzögerung übermittelt“, berichtete Mareike Bremer.

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Hinzu kommt, dass Pauline mit dem Nationalteam nach Winnipeg umgezogen ist. Dort steht am kommenden Montag um 22 Uhr das letzte Vorrundenspiel gegen Thailand an. (sam)

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