2. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig 1:1 gegen abwehrstarke Berliner

Führung von Ryu reicht nicht

Freude pur: Braunschweigs Seung-Woo Ryu (rechts) bejubelt seinen Treffer mit Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: dpa

Braunschweig. Nach der Niederlage in Karlsruhe blieb Eintracht Braunschweig im zweiten Spiel in Folge ohne Sieg. Gegen Union Berlin schaffte das Team von Trainer Torsten Lieberknecht nur ein 1:1 (1:1). „Damit kann ich aber gut leben“, meinte der Coach der Blau-Gelben.

Fand Braunschweigs Mirko Boland gar nicht. „Wir haben zwei Punkte verloren“, meinte der kleine Mittelfeld-Flitzer. „Union hat aber gut kompakt gestanden, wir mussten viel Geduld aufbringen.“

1:1 zu schnell kassiert

Lieberknecht hatte gegenüber dem KSC-Spiel nur ein Mal umgestellt, Pfitzner für Theuerkauf gebracht. In den Blickpunkt rückte aber zunächst Seung-Woo Ryu. Der von Bayer Leverkusen ausgeliehene Südkoreaner brachte Braunschweig nach 22 Minuten in Führung. Nach schönem Zuspiel von Benny Kessel von der rechten Seite traf er flach zum 1:0 für Eintracht – Jubel bei den 23 050 Zuschauern.

„Dann haben wir aber das 1:1 zu schnell kassiert“, meinte Boland. Nur sechs Minuten später traf Berlins Maximilian Thiele von der Strafraumgrenze unten links ins Eintracht-Tor. Bis zur Pause ließen die Braunschweiger dann die Genauigkeit in der Offensive vermissen. Sie ackerten und rackerten, aber es kam zu wenig dabei herum. „Es war ein Intensives Spiel auf des Messers Schneide“, meinte Braunschweigs Trainer Lieberknecht.

63 Prozent Ballbesitz

Nach dem Wechsel hatte Eintracht die nächste Chance durch einen Kopfball von Boland (54.). 180 Sekunden danach setzte sich der Norweger Vegar Hedenstad links durch, doch mit seinem Schuss traf er nur den linken Pfosten. In der Folge häuften sich jedoch die Missverständnisse bei den Braunschweigern. Mit der Einwechslung von Dennis Kruppke und Norman Theuerkauf versuchte Lieberknecht nochmal neue Akzente zu setzen. Doch auch Kruppke konnte in seinem 202. Spiel für Eintracht, die teilweise sogar 63 Prozent Ballbesitz hatte, nichts mehr bewirken. Ebenso wenig wie Jahn Hochscheidt, der nach seiner Verletzung im ersten Saisonspiel in Düsseldorf erstmals wieder eingewechselt wurde.

Schon morgen (17.30 Uhr) geht’s für Eintracht weiter gegen die Fortunen. (haz/gsd)

Von Helmut Anschütz

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