Blick auf 2019

Freitag beginnt die Rückrunde der Fußball-Bundesliga: Wiederholt sich die Geschichte?

Gewinner der Hinrunde: der FC Schalke 04 mit Torhüter Markus Schubert. 
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Gewinner der Hinrunde: der FC Schalke 04 mit Torhüter Markus Schubert. 

In der Fußball-Bundesliga beginnt Freitag die Rückrunde. Die Frage danach, ob sich die Vergangenheit wiederholt steht für viele im Zentrum.

Zweimal noch schlafen, dann geht es wieder los. Am Freitag startet die Fußball-Bundesliga mit der Partie des FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach in die Rückrunde (20.30 Uhr/ZDF und Dazn).

Wir blicken ein Jahr zurück. Wiederholt sich die Geschichte? Wer hat sich verbessert, wer steht deutlich schlechter da?

Die Absteiger

Wenn sich Geschichte wiederholt, dann stehen die Absteiger jetzt schon fest. Zum Rückrundenstart 2019 belegten Nürnberg, Hannover und Stuttgart die letzten drei Ränge.

Die Reihenfolge war nach dem 34. Spieltag dieselbe. Für alle ging es in die zweite Liga. Dementsprechend würde es in diesem Jahr den SC Paderborn, Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf treffen.

Die Verlierer

Vor einem Jahr ging Borussia Dortmund als Herbstmeister in die Winterpause – mit 42 Punkten und sechs Zählern Vorsprung auf den FC Bayern. 2020 hat der BVB als Vierter zwölf Punkte weniger auf dem Konto.

Einen größeren Unterschied hat kein anderes Team zu verzeichnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Eintracht Frankfurt (neun weniger) und Werder Bremen (acht weniger).

Die Gewinner

Es geht aber auch genau andersherum: Gewinner der Hinrunde ist ausgerechnet Dortmunds Rivale Schalke 04. Im Gegensatz zur Vorsaison haben die Königsblauen zwölf Zähler mehr geholt und stehen punktgleich mit dem BVB auf Rang fünf. Aber auch der FC Augsburg hat ordentlich zugelegt: Acht Punkte mehr sind es für das Team von Trainer Martin Schmidt, sechs mehr für RB Leipzig.

Ein Gewinner, bei dem es keinen Vergleich zum Vorjahr gibt, ist Union Berlin. Der Aufsteiger spielte eine starke Hinrunde in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit und belegt mit 20 Punkten Platz elf. Die Hauptstädter sind somit der beste Aufsteiger und stehen sogar vor dem Berliner Rivalen Hertha BSC.

Der Meister

Der hieß trotz sechs Punkten Rückstands auf die Spitze nach 17 Spieltagen am Ende mal wieder: FC Bayern. Mit zwei Zählern Vorsprung vor dem BVB sicherten sich die Münchner ihren siebten Titel in Serie. Im Vergleich dazu sind die vier Punkte Rückstand auf Leipzig – zwei sind es auf den Zweiten Gladbach – ja ein Kinderspiel, oder?

Geschichte muss sich aber auch nicht zwangsweise wiederholen. RB wirkt unter Trainer Julian Nagelsmann gefestigt und bereit für einen Titel. Vielleicht wird es mal eine ganz andere Rückrunde. Auch in Paderborn, Bremen und Düsseldorf hoffen alle darauf. Noch zweimal schlafen, dann geht es endlich wieder los.

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