Noch sechs Spieltage bis zur Winterpause

Am Sonntag gegen Mainz: Hoffenheim kann Historisches schaffen - Das Wochenende in der Fußball-Bundesliga

Er hat die Chance auf etwas, was noch keiner vor ihm geschafft hat: Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder. 
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Er hat die Chance auf etwas, was noch keiner vor ihm geschafft hat: Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder. 

Das war’s jetzt. Endgültig. Keine Länderspielpausen mehr in diesem Jahr. Die Fußball-Bundesliga hat wieder die Hoheit.

Bis zum Jahreswechsel – bis zur Winterpause – stehen noch sechs Spieltage an. Ein Ausblick auf den ersten dieser sechs – in Stichworten:

Die Chance - Erstmals sechs Siege in Folge?

Wissen Sie, was der TSG Hoffenheim in der Bundesliga noch nie gelungen ist? Okay, da gibt es sicher einige Antwortmöglichkeiten. Wir helfen auf die Sprünge: Die Hoffenheimer haben noch nie sechs Siege in Folge geholt. Fünf? Ja. Die haben schon Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann als verantwortliche Trainer geschafft. Aber sechs? Nein. Noch nie.

Nun ist sie aber wieder da, die Chance auf den sechsten Sieg in Serie. Im Weg steht am Sonntag nur noch der FSV Mainz 05 mit dem neuen Coach Achim Beierlorzer (18 Uhr/Sky). Beierlorzer kann einen Debütsieg holen. Sein Gegenüber, der Niederländer Alfred Schreuder, der im Sommer das Traineramt im Kraichgau übernahm, hat die Möglichkeit, etwas Historisches zu schaffen. Und ganz nebenbei haben sich die Hoffenheimer nach durchwachsenem Start mit fünf Siegen auch in die Spitzengruppe der Liga vorgearbeitet.

Schreuders Vorgänger Rangnick und Nagelsmann zog es später übrigens jeweils nach Leipzig. Sollte Schreuder der sechste Sieg gelingen, wird die TSG sicher alles tun, damit er bleibt.

Die Ausfälle in der Fußball Bundesliga

Überraschend gehört der SC Freiburg schon lange zur Spitzengruppe der Liga. Das Team von Trainer Christian Streich hat sogar noch einen Punkt mehr geholt als die TSG. Nun stehen die Freiburger vor einer besonderen Bewährungsprobe – und das nicht, weil der Gegner am Samstag Bayer Leverkusen heißt (15.30 Uhr/Sky).

Sie fehlen dem SC Freiburg: Luca Waldschmidt (links) ist verletzt, Vincenzo Grifo gesperrt. 

Streichs Problem ist eher: Ihm fehlen drei wichtige Spieler. Torhüter Alexander Schwolow ist nach Faserriss im Oberschenkel immer noch nicht fit. Er wurde zuletzt aber gut von Mark Flekken vertreten.

Nach dem üblen Zusammenprall bei der Nationalmannschaft wird Luca Waldschmidt frühestens in der Rückrunde zurückkehren. Die Diagnose klingt niederschmetternd: Mittelgesichtsfraktur, Außenbandanriss im rechten Knie, Muskelfaserriss in der Wade und Anrisse von Innenband und vorderer Syndesmose im Sprunggelenk. Und nach seinem Kampf mit Frankfurts David Abraham fehlt auch Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo den Breisgauern für drei Spiele. Nun wird sich zeigen, wie viel Spitzenmannschaft wirklich in den Freiburgern steckt. Stichwort: breiter Kader.

Das Schreckgespenst der Bayern

Bayern-Schreck: Dodi Lukebakio. 

Eigentlich ist Düsseldorf gar kein Bayern-Schreck. Und Trainer Friedhelm Funkel gewann als Spieler und Trainer in seiner langen Karriere insgesamt erst achtmal gegen den Rekordmeister. Dennoch denkt man bei der Partie der Fortuna gegen die Bayern (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) automatisch an eine mögliche Überraschung.

Das liegt wohl an einem, der auch wirklich ein Bayern-Schreck ist: Dodi Lukebakio. Der Belgier traf im vergangenen Jahr beim 3:3 dreimal. Jetzt ist er für Hertha BSC aktiv und erzielte ein Tor beim 2:2 gegen die Bayern am ersten Spieltag. Lukebakio kann aber erst am Sonntag wieder Bayern erschrecken – allerdings die aus Augsburg (15.30 Uhr/Sky).

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