Deutschland gegen Frankreich

Franzosen fürchten "Monster" Neuer - Hitze bei Halbfinale

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Manuel Neuer flößt den Franzosen Respekt ein.

Marseille - Am Donnerstag kämpfen Deutschland und Frankreich um den Einzug ins Finale der EM 2016 - und zwar unter extremen Bedingungen. Die Franzosen fürchten aber besonders einen DFB-Spieler: Manuel Neuer.

In Marseille sind die finalen Vorbereitungen der deutschen Nationalmannschaft für das große EM-Halbfinale am Abend gegen Gastgeber Frankreich angelaufen. Die Thermometer-Anzeige hat die 30-Grad-Schwelle überschritten. Ein kräftezehrender Fußballabend kündigt sich an, der erneut Überlänge haben könnte. Auch auf eine Verlängerung und ein mögliches weiteres Elfmeterschießen wie beim Viertelfinal-Drama gegen Italien sind Bundestrainer Joachim Löw und seine 20 gegen Frankreich verfügbaren Spieler vorbereitet.

„Es wird eine Frage des Willens sein“, sagte Löw zur mentalen Komponente der Partie, die darüber entscheidet, wer am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF) im Stade de France von Paris gegen Portugal um den Titel und die Nachfolge des entthronten Europameisters Spanien kämpfen darf.

„Die Motivation bei beiden Mannschaften wird nichts zu wünschen übrig lassen. Der Wille ist bei allen vorhanden“, äußerte Löw. Der 56 Jahre alte Weltmeistercoach hat großes Vertrauen in sein Ensemble, das im sechsten Turnierspiel erstmals von Kapitän Bastian Schweinsteiger aufs Feld geführt werden soll. Der 31-Jährige kann trotz Knieblessur auflaufen. „Unsere Spieler werden alles abrufen, was in ihnen steckt“, versprach Löw den erwartungsfrohen Fans in Deutschland.

Wie beim 1:0 im WM-Viertelfinale 2014 gegen Frankreich in Rio werden auch im Stade Vélodrome wieder extreme Bedingungen herrschen. Aber das schreckt den bei Real Madrid Wärme gewohnten Toni Kroos nicht. „Ich spiele lieber bei Hitze als bei Regen oder Kälte“, sagte der Mittelfeldspieler: „Die Hitze spielt keine Rolle für uns.“

Alle Weltfußballer seit 1982

2013: Cristiano Ronaldo (Portugal) © AFP
2012 Lionel Messi (Argentinien)
2012 Lionel Messi (Argentinien) © AP
2011 Lionel Messi (Argentinien)
2011 Lionel Messi (Argentinien) © dpa
2010 Lionel Messi (Argentinien)
2010 Lionel Messi (Argentinien) © Getty
2009 Lionel Messi (Argentinien) © Getty
2008 Cristiano Ronaldo (Portugal) © Getty
2007 Kaka (Brasilien) © Getty
2006 Fabio Cannavaro (Italien) © Getty
2005 Ronaldinho (Brasilien) © Getty
2004 Ronaldinho (Brasilien) © Getty
2003 Ronaldo (Brasilien) © Getty
2002 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
2001 Luis Figo (Portugal) © Getty
2000 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
1999 Rivaldo (Brasilien) © Getty
1998 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
1997 Ronaldo (Brasilien) © Getty
1996 Ronaldo (Braslien) © Getty
1995 George Weah (Liberia) © Getty
1994 Romario (Brasilien) © Getty
1993 Roberto Baggio (Italien) © Getty
1992 Marco van Basten (Niederlande) © Getty
1991 Lothar Matthäus (Deutschland) © Getty
1990 Lothar Matthäus (Deutschland) © Getty
1989 Ruud Gullit (Niederlande) © Getty
1988 Marco van Basten (Niederlande) © Getty
1987 Ruud Gullit (Niederlande) © Getty
1986 Michel Platini (Frankreich) © Getty
1985 Michel Platini (Frankreich) © Getty
1984 Diego Maradona (Argentinien) © Getty
1983 Zico (Brasilien) © Getty
1982 Paolo Rossi (Italien) © Getty

Gastgeber Frankreich ist euphorisiert. Aber in den Medien schwang am Donnerstag auch höchster Respekt, ja fast Furcht vor den Deutschen mit. Von einer „kolossalen Herausforderung“ schrieb der Figaro. Besonders herausgestellt wird Torhüter Manuel Neuer, „ein Monster“. Mehr Pressestimmen aus Frankreich gibt es hier.

Alle Entwicklungen zur EM 2016 finden Sie in unserem Live-Ticker von Donnerstag.

Deutschland gegen Frankreich bei der EM 2016

Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Halbfinale Deutschland - Frankreich live im TV und Live-Stream sehen können. Neben einem Live-Ticker zum Halbfinale bieten wir einen Faktencheck sowie einen Blick auf die mögliche Aufstellung.

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