Fußball-EM: Medikamenten-Check für Herzkranke

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Herzkranke sollten Menschenmassen beim Public Viewing unter Umständne meiden.

Bei spannenden Fußballspielen steigen Puls und Blutdruck. Das kann vor allem für Menschen mit einer koronaren Herzerkrankung kritisch werden.

Bei aufregenden Spielen der Fußball-Europameisterschaft rast schon mal das Herz. Menschen mit Herzerkrankungen müssen hier aufpassen. Denn es kann dann in vorgeschädigten Gefäßwänden zu kleinen Einrissen kommen, an denen sich Blutgerinnsel bilden.

Herzkranke sollten deshalb die Partien der Fußball-EM in Frankreich jetzt zum Anlass nehmen, ihre Medikamente vom Arzt prüfen zu lassen, rät die Deutsche Herzstiftung: Könnte ein Blutdrucksenker nötig sein? Und sind die Cholesterinwerte gut eingestellt?

Eingefleischte Fans sollten während des Turniers (noch bis 10. Juli) außerdem nicht nur passiv am Sport teilhaben, sondern selbst aktiv werden: Wer ausreichend belastbar ist, kann fünfmal pro Woche rund 30 Minuten joggen, radfahren oder schnell spazierengehen. Gut ist auch, wenn sich Herzpatienten während der EM-Spiele zurückziehen können - in der Menschenmasse beim Public Viewing kann das schwierig werden. Wer merkt, dass er sehr aufgeregt ist, und sein Blutdruck steigt, sollte sich hinlegen und eine Weile entspannen. Auch ein Spaziergang in der Halbzeitpause kann dabei helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.

Lesen Sie hier die zehn erstaunlichsten Fakten zu unserem Herzen.

So dick macht die Fußball-EM

dpa/tmn

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