Gegner Peru vorzeitig gescheitert

Mbappe staubt ab - Frankreich steht im Achtelfinale

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Stand einmal goldrichtig: Kylian Mbappé (l.) schoss Frankreich zum Sieg über Peru.

Frankreich hat sich bei der WM 2018 zum zweiten Sieg gemüht und damit den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Für Peru ist das Turnier dagegen nach der Gruppenphase beendet.

Jekaterinburg - Mit einem Tor für die Geschichtsbücher hat Jungstar Kylian Mbappé Frankreich ins Achtelfinale der Fußball-WM befördert. Der 19-Jährige von Paris Saint-Germain stieg mit seinem Abstaubertor beim 1:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen Peru am Donnerstag in Jekaterinburg zum jüngsten Torschützen in Frankreichs langer WM-Geschichte auf. Die Equipe Tricolore ist mit zwei glanzlosen Siegen damit nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Gegen Dänemark geht es nun am Dienstag um den Gruppensieg. Peru ist dagegen beim ersten WM-Abenteuer nach 36 Jahren bereits ausgeschieden.

Mbappé war bei seinem Siegtor in der 34. Minute 19 Jahre und 183 Tage alt. Damit übertraf er David Trezeguet, der 1998 gegen Saudi Arabien im Alter von 20 Jahren und 246 Tagen getroffen hatte. Dabei musste Mbappé vor 32.789 Zuschauern den Ball nur über die Linie drücken, nachdem ein Schuss von Olivier Giroud zuvor abgefälscht worden war.

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Dembélé und Tolisso starten auf der Bank

Nach dem dürftigen 2:1 über Australien zum Start in die Gruppe C nahm Frankreichs Trainer Didier Deschamps zwei personelle Änderungen vor. Davon betroffen waren der ehemalige Dortmunder Ousmane Dembélé und der Bayern-Profi Corentin Tolisso, für die Olivier Giroud und Blaise Matuidi in die Startelf rückten. Beim Gegner stand der einstige Bayern- und HSV-Angreifer Paolo Guerrero diesmal in der Startelf, dessen Dopingsperre kurz vor dem WM ausgesetzt worden war.

Mindestens 15.000 Fans aus der Heimat machten die Partie für den Underdog aus Peru in der östlichsten WM-Stadt fast zu einem Heimspiel. Diese hitzige Atmosphäre bei kühlen Temperaturen knapp über zehn Grad trug möglicherweise dazu bei, dass die hochgehandelten Franzosen nur schwer in ihr Offensivspiel fanden. Einzig Abwehrspieler Raphael Varane war in der 14. Minute der Führung wirklich nahe.

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Viel Diskussionsbedarf: Schiri Mohammed Mohamed (grünes Trikot) hatte alle Hände voll zu tun.

Lloris pariert gegen Guerrero

Die Südamerikaner hielten zunächst mit großem Kampfgeist dagegen und hätten ihren Fans in der 31. Minute fast den ersten WM-Torjubel seit dem 22. Juni 1982 beschert. Doch Guerrero scheiterte an Frankreichs Keeper und Kapitän Hugo Lloris, der sein 100. Länderspiel bestritt.

Ausgerechnet der noch vor der WM kritisierte Paul Pogba leitete die Führung der Franzosen mit einer Balleroberung und einem klugen Pass auf Olivier Giroud ein. Den gehaltenen Schuss von Giroud landete bei Mbappé, der aus kurzer Distanz traf.

Doch die tapferen Peruaner leisteten weiter erbitterte Gegenwehr und drängten nach der Halbzeit auf den Ausgleich. So traf Pedro Aquino (50.) mit einem sehenswerten Distanzschuss das Lattenkreuz. In der Schlussphase warf Peru nochmal alles nach vorn. Doch die fehlende Durchschlagskraft wurde dem Team am Ende zum Verhängnis.

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dpa

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