Spielerwechsel, System-Umstellungen, Überraschungen

Wie spielt Deutschland gegen Schweden? Das empfehlen Effenberg, Buschmann und Fuss

Mit welcher Aufstellung wird Deutschland gegen Schweden spielen, um das Aus bei der Fußball-WM 2018 zu verhindern? Das sagen Frank Buschmann, Wolf Fuss, Stefan Effenberg und Christoph Kramer.

München - Es ist die bestimmende Frage vor dem zweiten Gruppenspiel von Weltmeister Deutschland bei der Fußball-WM 2018 gegen Schweden (Samstag, 20 Uhr): Baut Joachim Löw die Aufstellung um? Und wenn ja, wer muss aus der Startelf weichen (die voraussichtliche Aufstellung von Deutschland gegen Schweden)? Die Fans diskutieren heftig und emotional, aber auch die Ex-Spieler und TV-Experten machen sich ihre Gedanken.

Am Freitag kam dann noch die Hiobsbotschaft hinzu, dass Mats Hummels eventuell nicht spielen kann. Das haben die Experten in ihren Prognosen noch nicht berücksichtigt, dennoch lohnt sich ein Blick auf ihre Empfehlungen.

Frank Buschmann setzt auf Özil, opfert aber Werner

Sky-Kommentator Frank Buschmann beispielsweise würde den scharf kritisierten Mesut Özil nicht aus der Startelf nehmen, sondern ihn stattdessen von der Mitte auf die rechte Außenbahn ziehen. Der dort gegen Mexiko positionierte Thomas Müller würde dafür ins Sturmzentrum rücken, Timo Werner müsste somit auf die Ersatzbank. Ebenfalls aus der Startelf rotieren würde Buschmann zudem Sami Khedira, für den er Ilkay Gündogan aufbieten würde. Der wieder genesene Jonas Hector würde zudem Marvin Plattenhardt auf der Linksverteidiger-Position ersetzen.

Wolff-Christoph Fuss: Goretzka für Khedira

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt sein Sky-Kollege Wolff-Christoph Fuss. Er würde zwar auch Plattenhardt durch Hector ersetzen und auf Khedira verzichten. Für den Juventus-Star allerdings würde Fuss neben Toni Kroos nun Leon Goretzka aufbieten. Statt Mesut Özil stellt er Marco Reus auf die Zehnerposition, zudem ersetzt er auf der linken Außenbahn Julian Draxler durch Julian Brandt.  

Stefan Effenberg: Zwei Wechsel in der Startelf

Lediglich zwei Veränderungen würde Stefan Effenberg vornehmen, wie er bei t-online.de schreibt. Mesut Özil würde er wie Fuss durch Marco Reus ersetzen und Ilkay Gündogan für Sami Khedira bringen. Offen lässt er hingegen, ob er Jonas Hector oder Marvin Plattenhardt hinten links auflaufen lassen würde.

So würde Stefan Effenberg die DFB-Elf gegen Schweden spielen lassen.

Christoph Kramer: System-Wechsel, Özil raus

Christoph Kramer ist Weltmeister 2014 und arbeitet in diesem Jahr als Experte für das ZDF. Er würde das komplette System etwas umstellen, er würde gegen Schweden von einem 4-2-3-1 auf ein 4-1-4-1 wechseln. Aus der Doppelsechs vom Mexiko-Spiel mit Toni Kroos und Sami Khedira macht er die zentrale Achse im Mittelfeld, als einzigen Sechser stellt er Sebastian Rudy auf. Auf den rechten Flügel bietet er Marco Reus auf, Thomas Müller rückt in die Sturmspitze und ersetzt Timo Werner. Wie Wolff-Christoph Fuss und Stefan Effenberg verzichtet auch Kramer auf Özil.

Aus der Heimat komme zu viel Druck und Häme, sagen die deutschen Weltmeister. Mit einem Sieg über Schweden könnten die Spieler selbst für Ruhe sorgen.

fw

Rubriklistenbild: © Frank Buschmann auf Facebook

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