Die erste Entscheidung ist gefallen

WM 2018 im Ticker: Beckenbauer fordert Änderung im DFB-Spiel - Özil vor Rücktritt?

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An Mesut Özil scheiden sich die Geister - könnte er nach der WM aus der DFB-Elf zurücktreten?

Die ersten Entscheidungen bei der WM 2018 sind gefallen. Am 7. Turniertag erreichen zwei Teams das Achtelfinale, drei Mannschaften scheitern bereits. Alle Infos im Live-Ticker.

  • Am Mittwoch standen drei Spiele an: Portugal bezwang auf Marokko mit 1:0, Uruguay setzte sich gegen Saudi-Arabien mit 1:0 durch und am Abend gewann auch Spanien mit dem Standardergebnis gegen den Iran.
  • Durch den Sieg Uruguays über Saudi-Arabien stehen die Südamerikaner und auch die Russen fix im Achtelfinale.
  • Mit Saudi-Arabien, Ägypten und Marokko sind drei Teams bereits gescheitert.
  • Alles, was am Dienstag in Russland passiert ist, können Sie in unserem WM-Ticker von gestern nachlesen.

Update vom 24. Juni 2018: Deutschland nach furiosem Sieg noch immer im Freudentaumel

Der Tag danach! Noch immer befindet sich ganz Fußball-Deutschland im Freudentaumel und denkt mit einer großen Spur Genugtuung an den furiosen 2:1-Sieg der DFB-Elf gegen Schweden. Toni Kroos‘ Freistoß-Banane ist noch immer in aller Munde und wird auch noch Tage nach dem Sieg Thema sein, so wie heute. Daher legen wir Ihnen wieder unseren WM-Live-Ticker vom Sonntag ans Herz. Hier verpassen Sie nichts und bekommen alle Infos rund um die WM in Russland und natürlich alle News von der deutschen Nationalmannschaft.  

12.00 Uhr: Alle weiteren Nachrichten inklusive der Spiele Dänemark gegen Australien (14 Uhr), Frankreich gegen Peru (17 Uhr) und Argentinien gegen Kroatien (20 Uhr) finden Sie hier in unserem Ticker vom Donnerstag.

11.10 Uhr: Auch nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko rechnet Ex-FIFA-Präsident Joseph Blatter fest mit dem Weiterkommen des deutschen Teams bei der Fußball-WM in Russland. „In der Defensive hätte Deutschland drei, vier Tore bekommen können. Aber die Mexikaner haben Angst vor dem Torhüter bekommen“, sagte der 82 Jahre alte Schweizer im Interview der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Moskau. „Die konnten durchlaufen, die Flanken waren nicht geschützt. Aber Deutschland wird die zwei Spiele gewinnen, ganz sicher - die gehen weiter.“

10.31 Uhr: Cristiano Ronaldo hat bereits vier Tore bei der WM erzielt. Aufsehen erregte sein Jubel bei einem Tor gegen Spanien. Was meinte der Portugiese damit? Provokation gegen Messi oder nicht? Jetzt klärt CR7 selbst auf - nur soviel: Es ist nichts von beidem!

10.28 Uhr: Schon im Trainingslager in Ep­pan haben wir von einer Grüppchen-Bildung berichtet, nach dem Mexi-K.o. wurde das Thema wieder akut! Kann sich der Mannschaftsgeist deswegen nicht wie gewünscht entfalten? Und: Wer hat die Macht in der Mannschaft?

10.03 Uhr: „Lassen den Sané und Wagner daheim und starten dann auch noch mit Özil!“ Millionen Fans lachen über den Video-Clip, in dem sich vermeintlich ein Mexikaner über die Pleite von Deutschland bei der Fußball-WM lustig macht. Doch der Clip ist ein Fake. Wir verraten, worum es im Original geht.

Wer ist der fröhliche, spanisch sprechende Herr? Und worüber lacht er wirklich?

09.53 Uhr: Endlich darf auch der der letzte Deutsche in die Fußball-WM eingreifen! Nachdem der Weltverband FIFA acht Turniertage lange auf Felix Brych gepfiffen hatte, kommt am Freitag die Partie zwischen Serbien und der Schweiz (20.00 Uhr MESZ/ZDF) in der Gruppe E auf den Schiedsrichter zu. Dabei könnte der 42-Jährige gemeinsam mit seinen Assistenten Stefan Lupp (Zossen) und Mark Borsch (Mönchengladbach) eine Rolle mit Blick auf die deutsche Mannschaft spielen. Aus der Gruppe kommt der Achtelfinale-Gegner des Weltmeisters - falls es der Titelverteidiger soweit schafft.

Bevor sich Felix Brych endlich auf den Weg nach Kaliningrad machen durfte, war sein Mantra schon arg strapaziert. "Man muss die Spannung hochhalten und Methoden finden, um die Zeit zu überbrücken", hatte der deutsche Schiedsrichter, der nach quälend langen 17 Tagen im Moskauer Quartier zu seinem ersten Einsatz bei der Fußball-WM ausrückte, vor dem Abflug nach Russland gesagt: "Wir haben aber Erfahrung und wissen, was auf uns zukommt."

08.22 Uhr: Vor dem zweiten Spiel von Deutschland bei der Fußball-WM 2018 gegen Schweden diskutierten die Experten über die mögliche Aufstellung - ihre Meinungen gehen weit auseinander, vor allem bei Mesut Özil.

WM 2018: David Beckham tippt das WM-Finale - natürlich mit England

7.56 Uhr: Der frühere Teamkapitän David Beckham traut seinen Engländern bei der Fußball-WM in Russland alles zu. "Ich glaube, Argentinien spielt im Finale gegen England", sagte der 43-Jährige bei einem Event in China. "Natürlich würde ich mir wünschen, dass England das Turnier gewinnt. Aber das liegt an meiner Befangenheit und meiner Leidenschaft für mein Land." England hatte sich gegen Tunesien zum Auftaktsieg gequält (2:1). "Ich bin froh, dass wir das erste Gruppenspiel gewonnen haben", sagte der dreimalige WM-Teilnehmer Beckham, warnte aber vor den kommenden Aufgaben: "England hat ein sehr junges Team, sie haben noch nicht viel Erfahrung und die WM wird härter und härter, denn es gibt viele gute Teams."

7.32 Uhr: Mesut Özil steht in der Kritik - nicht erst seit der Erdogan-Affäre. Auch zuvor waren seine Leistungsschwankungen und seine Verletzung Grund für Diskussionen um ihn. Jetzt spekuliert der Kicker in seiner Donnerstags-Ausgabe: „Da sich Özil bislang komplett uneinsichtig zeigt, deutet vieles darauf hin, dass diese WM zu seiner Abschiedstour im Nationaltrikot wird.“

7.30 Uhr: Patrick Broome ist Yoga-Lehrer. Ein Haufen Zufälle haben den 49-Jährigen bis ins Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft geführt. Er ist nicht gerade angetan vom deutschen WM-Quartier, wie er im Interview mit der tz* verrät. Es sei „eine Mischung aus ...“

07.20 Uhr: Milad Mohammadi hat beim Spiel des Iran gegen Spanien bei der Fußball-WM 2018 für einen Lacher gesorgt. Sein verrückter Einwurf wird wird wohl in die Geschichte eingehen.

06.47 Uhr: Spanien müht sich bei der Fußball-WM 2018 zu einem Sieg über den Außenseiter Iran und beschwert sich danach über die Spielweise der Asiaten. Besonders ein Star findet deutliche Worte.

06.33 Uhr: Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Einige Teams haben beim Jubeln einen Spieler zur Absicherung abgestellt - aus Angst vor einem Konter. Klingt seltsam, ist aber so. Fakt ist: Sie sind einem Regel-Irrtum aufgesessen! Die ganze Geschichte inklusive Erklärung gibt es hier nachzulesen.

Das geschah am Mittwoch, 20.06.2018

23.47 Uhr: Nach dem nicht gegebenen Ausgleichstor des Irans bei der 0:1-Niederlage gegen Spanien ist ein Mitarbeiter aus dem Betreuerstab mit gesundheitlichen Problemen ins Krankenhaus gebracht worden. Der für Pressearbeit zuständige Mohsen Motamedkia konnte nach einigen Untersuchungen aber wieder entlassen werden, wie ein Sprecher der iranischen Fußball-Nationalmannschaft mitteilte. 

Der iranische Nationaltrainer Carlos Queiroz sagte, die Gedanken und Gebete des gesamten Teams seien bei Motamedkia. „Ein Mitglied unseres Stabes hatte nach der Videobeweis-Entscheidung gesundheitliche Probleme. Wir hoffen, dass alles gut geht“, sagte er.

23.35 Uhr: Die Spielergewerkschaft FIFPro hat mit Unverständnis auf den Einsatz des marokkanischen Fußball-Nationalspielers Nordin Amrabat im WM-Spiel gegen Portugal (0:1) nur fünf Tage nach dem Erleiden einer Gehirnerschütterung reagiert. "Dies ist ein weiteres alarmierendes Beispiel dafür, dass ein Spieler in Gefahr gebracht wird", teilte FIFPro in einer Erklärung mit: "Amrabat ist nach medizinischen Richtlinien zu früh auf den Platz zurückgekehrt."

Marokkos Nordin Amrabat wird am Spielfeldrand behandelt.

Der Flügelspieler des englischen Erstligisten FC Watford hatte bei der 0:1-Niederlage am Freitag gegen Iran eine Gehirnerschütterung erlitten. Amrabat war nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf das Spielfeld geknallt. Die folgenden zwei Nächte verbrachte er zur Beobachtung im Krankenhaus. Gegen den Europameister stand der 31-Jährige am Dienstag allerdings bereits wieder in der Startelf, einen speziellen Kopfschutz legte er nach 16 Spielminuten ab.

23.22 Uhr: Nach dem schwachen WM-Auftakt setzt Franz Beckenbauer auf eine deutliche Reaktion der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Mit dem Künstlerischen muss Schluss sein. Wenn wir so bewegungsarm wie gegen Mexiko weiterspielen, gewinnen wir nichts mehr“, sagte der Weltmeister von 1974 der Bild (Donnerstagsausgabe).

Nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen die Lateinamerikaner steht die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw am Samstag gegen Schweden unter enormem Druck. Gegen die zu Beginn siegreichen Schweden würde der „Kaiser“ Marco Reus in die Startelf beordern. „Ich kann mir vorstellen, dass Jogi Löw einiges umstellt und wir den WM-Rhythmus finden“, sagte der 103-malige Nationalspieler.

Fordert mehr Engagement vom DFB-Team: Franz Beckenbauer macht sich Sorgen um den Weltmeister.

23.06 Uhr: Die Fastfood-Kette Burger King hat sich für eine geschmacklose Anzeigenkampagne entschuldigt. Sie hatte Frauen die lebenslange Versorgung mit Hamburgern und eine Geldprämie für den Fall in Aussicht gestellt, dass sie von einem Spieler der Fußball-WM schwanger würden. Ziel sollte sein „die besten Fußballgene zu bekommen“ und den Erfolg für das russische Team für Generationen zu sichern“. Die Anzeige wurde am Dienstag zurückgezogen, kursiert aber weiter in russischen sozialen Medien. In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AP sagte Burger King, dass das Angebot „nicht unsere Marke und unsere Werte repräsentiert und wir Schritte unternehmen, um sicherzugehen, dass so etwas nicht noch einmal passiert“.

22.39 Uhr: Englands Fußballverband FA hat das „beschämende“ Verhalten einer Gruppe von mutmaßlichen Fans seiner Nationalmannschaft bei der WM in Russland verurteilt. Die Männer sollen in einer Gaststätte in Wolgograd den Hitlergruß gezeigt und antisemitische Äußerungen auf ein Video gesprochen haben. Das berichtete die BBC. Die FA teilte mit, dass die Polizei versuche, die Männer zu identifizieren. Ihr Verhalten „repräsentiert nicht die Werte der Mehrheit der englischen Fans, die das Team in Russland unterstützen“, sagte ein FA-Sprecher. Die Männer hätten angeblich Fans von Tottenham Hotspur verspottet. Der Club hat historische Verbindungen zur jüdischen Gemeinschaft in London.

22.20 Uhr: Superstar Neymar ist wie erwartet am Mittwoch wieder in das Training der brasilianischen Nationalmannschaft eingestiegen. Wie der nationale Fußballverband CBF auf Twitter mitteilte, habe der 26 Jahre alte Ausnahmekönner "im normalen Umfang" an der nicht öffentlichen Einheit der Selecao teilnehmen können. "Ich habe gut trainiert, mich wohl gefühlt. Der Fuß ist in Ordnung", sagte das PSG-Ass im CBF-TV.

22.10 Uhr: Die FIFA hat die Verbände von Deutschland-Bezwinger Mexiko und Serbien bei der WM in Russland zu jeweils 10.000 Schweizer Franken (8630 Euro) Geldstrafe verurteilt. Nach einem Urteil des Disziplinar-Komitees der FIFA von Mittwoch wurden die Mexikaner für schwulenfeindliche Rufe ihrer Fans im Vorrundenspiel gegen Deutschland (1:0) bestraft. Das Gremium sprach zudem eine Warnung aus, dass bei erneuten Vorkommnissen dieser Art weitere Strafen drohen. Zudem erhielt auch der serbische Verband eine Strafe, da Fans des Teams, beim 1:0-Sieg über Costa Rica ein „beleidigendes und politisches Banner“ zeigten.

Iran gegen Spanien 0:1 (0:0), in Kasan

Iran: 1 Beiranvand - 23 Rezaeian, 19 Hosseini, 8 Pouraliganji, 3 Hajsafi (69. 5 Mohammadi) - 9 Ebrahimi, 6 Ezatolahi - 10 Ansarifard (75. 18 Jahanbakhsh), 17 Taremi, 11 Amiri (86. 14 Ghoddos) - 20 Azmoun

Spanien: 1 de Gea - 2 Carvajal, 3 Piqué, 15 Ramos, 18 Alba - 5 Busquets, 6 Iniesta (71. 8 Koke) - 21 Silva, 22 Isco, 11 Vazquez (79. 20 Asensio) - 19 Diego Costa (89. 9 Rodrigo)

Tor: 0:1 Costa (54.)

Fazit: Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung. Über einen Gegentreffer hätten sich die Spanier aber nicht beschweren können. Der Iran hat positiv überrascht.

Schlusspfiff: Das Siel ist aus - Spanien fährt drei hart erkämpfte Punkte ein.

90. Minute: Vier Minuten gibt es obendrauf.

85. Minute: Die Iraner verkaufen sich extrem teuer. Für Spanien ist das ein hartes Stück Arbeit, der Dreier noch lange nicht sicher.

82. Minute: Fast der Ausgleich! Amiri tunnelt Piqué und flankt von der linken Seite. Taremi kommt an den Kopfball, setzt die Kugel aber in Bedrängnis aus wenigen Metern über die Latte. Durchatmen, liebe Spanier!

77. Minute: Isco setzt einen Freistoß nach Foul an Vazquez in die Mauer. Zuvor hat auch der Iran ein Lebenszeichen von sich gegeben - jedoch einmal mehr ohne zum Abschluss zu kommen.

70. Minute: Unfassbare Szene! Nach einer interessanten Eckenvariante mit einem Ramos-Schuss stochern Piqué und Costa nach, können den Ball aus wenigen Zentimetern aber nicht über die Linie bringen. Der Grund: Rezaeian und Ezatolahi blocken die Kugel mit allem, was sie haben. Letztlich schmeißt sich Keeper Beiranvand auf das Spielgerät.

62. Minute: Nach einem Freistoß drischt Ezatolahi die Kugel im Anschluss an ein Durcheinander in die Maschen. Doch der Video-Schiri weist Cunha auf die Abseitsposition des Torschützen hin. Korrekte Entscheidung.

60. Minute: Es ist eine ganz andere Partie - und das nicht nur wegen des Treffers. Plötzlich haben die Spanier den Zug zum Tor. Und auch die Iraner verstecken sich nicht: Amiri kommt aus sechs Metern zum Kopfball, setzt diesen aber zwei Meter neben das Gehäuse.

54. Minute: Tooooor für Spanien! Costa bringt Spanien in Führung. Der gebürtige Brasilianer wird von Iniesta eingesetzt, dreht sich in Schussposition und hat dann Glück, denn Rezaeian will retten und schießt Costa ans Standbein. Von dort prallt die Kugel in die Maschen.

53. Minute: Auch der Iran sendet ein Lebenszeichen! Nach einem weiten Einwurf wird direkt zu Ansarifard geklärt, der die Kugel aus zwölf Metern in halblinker Position ans Außennetz knallt.

49. Minute: Jetzt machen die Spanier offenbar ernst. Nach einer Ecke wird Piqués Kopfball noch vor der Linie entschärft. Wenig später prüft Busquets Keeper Beiranvand aus 16 Metern. Der Iraner kommt nur mit einer Hand den Ball und rettet dann in höchster Not vor dem heranstürmenden Vazquez.

46. Minute: Weiter geht‘s in Kasan.

20.55 Uhr: Während der Pause erreicht uns eine Meldung der Kategorie „dumm gelaufen“. Englands Teammanager stürzte bei einer Joggingrunde in der Nähe des Teamquartiers in Repino und kugelte sich die Schulter aus. Immerhin kann der 47-Jährige über das schmerzhafte Missgeschick lachen. „Ich werde wohl in Zukunft die Tore nicht mehr mit vollem Einsatz feiern können“, ulkte Southgate nach einer Klinikbehandlung. Sein rechter Arm wurde bei einer Teambesprechung durch eine Schlinge geschützt.

Torhüter Alireza Beiranvand aus Iran (rechts oben) in Aktion.

Pausen-Fazit: Dem spanischen Spiel fehlt es über weite Strecken an Tempo und Überraschungsmomenten. So macht es der große Favorit dem Iran einfach, hier das 0:0 in die Halbzeit zu retten.

Pausenpfiff: Die ersten 45 Minuten sind um.

45.+3 Minute: Immerhin kommt Silva nach einer schönen Kombination im Strafraum zum Abschluss - doch der Versuch wird geblockt.

45. Minute: Drei Minuten Nachspielzeit gibt es. Ob sich die Spanier in dieser Zeit eine echte Chance herausspielen?

40. Minute: Jetzt ist endlich mal was los auf dem Feld. Costa und Keeper Beiranvand sind sich zu nahe gekommen. Der Spanier streift mit seinem rechten Fuß den linken Knöchel des Iraners, der vor Schmerzen aufschreit. Letztlich beruhigen sich aber die Gemüter rasch wieder. Wir würden auch lieber Fußball sehen!

36. Minute: Der Iran wird mutiger. Nach einer Rezaeian-Flanke rettet Ramos zur Ecke. Nach der Hereingabe steigt Costa am höchsten und klärt.

30. Minute: Jetzt kommen die Favoriten mal in den Strafraum. Nach einer tollen Aktion von Isco holt Iniesta eine Ecke heraus. Im Anschluss an diese bringt Piqué den Ball per Kopf vom zweiten Pfosten ins Zentrum, wo Silva mit dem Rücken zum Tor artistisch über den Kasten schießt.

26. Minute: Aktuell steht der Iran sehr tief. Der offensivste Spieler lauert etwa in der Mitte der eigenen Spielhälfte.

22. Minute: Das erste Viertel des Spieles ist absolviert. Bislang kommt Spanien auf 77 Prozent Ballbesitz. Aber es ist ein enorm dickes Brett, das Costa und Co. hier bohren müssen. Ramos‘ Gewaltschuss bei einem Freistoß aus knapp 30 Metern wird von der Mauer entschärft.

17. Minute: In der Rückwärtsbewegung offenbaren die Iberer doch einige Schwächen. Zum zweiten Mal kommen die Iraner gefährlich in Tornähe, aber erneut nicht zum Abschluss.

12. Minute: Mit Schiri Cunha ist überhaupt nicht zu spaßen. Der Urguayer hat beiden Kapitänen - also Ramos und Hajsafi - schon ein paar Takte erzählt. Auf sehr energische Weise.

8. Minute: Oder haben wir uns doch getäuscht? Schon in den ersten Minuten zeigen die Iraner hier auch Offensivdrang. Der erste Standard in Strafraumnähe verpufft aber.

4. Minute: Sofort schnüren die Spanier den Iran in dessen Hälfte ein. Das wird mit Sicherheit ein Geduldsspiel für den haushohen Favoriten.

1. Minute: Das letzte Spiel des Tages läuft.

19.55 Uhr: Robbie Williams hat sich zu seinem Mittelfinger-Gruß während der Eröffnungsfeier geäußert. Mit seiner Erklärung sorgt der Popstar aber erst recht für Verwirrung.

19.41 Uhr: Die FIFA hat auf ein Schreiben des brasilianischen Verbandes CBF reagiert und den Nicht-Eingriff des Video-Schiedsrichters beim 1:1 gegen die Schweiz verteidigt. Die Video-Referees seien demnach dafür da, klare und offensichtliche Fehlentscheidungen des Unparteiischen auf dem Platz zu korrigieren, heiße es in dem Schreiben. Die Brasilianer hatten sich zuvor über einen leichten Schubser des Schweizer Torschützen Steven Zuber gegen Verteidiger Miranda kurz vor dem Ausgleich zum 1:1 beschwert.

Die CBF betonte, dass sie die Nicht-Ahndung der Aktion weiter für klar falsch halte. Die Debatte über die künftige Anwendung des Videobeweises wolle sie daher aufrechterhalten.

19.24 Uhr: Spaniens Fußball-Nationaltrainer Fernando Hierro setzt im zweiten WM-Gruppenspiel gegen den Iran auf den wieder genesenen Dani Carvajal. Der Ex-Leverkusener rutscht in der Partie am Mittwoch in Kasan für Rechtsverteidiger Nacho in die Startelf. Zudem spielt Lucas Vazquez im Mittelfeld für Koke. Ansonsten schickt Hierro die gleiche Mannschaft aufs Feld, die zum WM-Auftakt 3:3 gegen Portugal gespielt hatte. Bayern-Profi Thiago fehlt damit erneut in der Anfangsformation. Iran-Coach Carlos Queiroz änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Auftaktsieg gegen Marokko auf drei Positionen.

19.15 Uhr: Einen ausführlichen Bericht zur Paarung Uruguay gegen Saudi-Arabien finden Sie hier

Uruguay gegen Saudi-Arabien   1:0 (1:0), in Rostow am Don

Uruguay: Muslera - Varela, Gimenez, Godin, Caceres - Vecino (Torreira ab 59.) , Bentancur - Sanchez, C. Rodriguez (Laxalt ab 59.) - Suarez, Cavani

Saudi-Arabien: Al-Owais - Al-Breik, Os. Hawsawi, Al-Bulaihi, Al-Shahrani - Otayf - Bahebri (Kanno ab 76.), Al-Jassim, Al-Faraj, Al-Dawsari - Al-Muwallad

Tor: 1:0 Suarez (23.)

Abpfiff: Uruguay feiert einen Arbeitssieg und steht damit wie 2010 und 2014 in der K.o.-Runde. Auch Russland hat durch den Erfolg der Südamerikaner die nächste Runde erreicht.

94. Minute+4: Spektakulär. Luis Suarez höchstpersönlich steht an der Eckfahne und versucht dort gegen Saudi-Arabien die Zeit runterlaufen zu lassen. 

90. Minute: Eckball für Saudi-Arabien: Doch der verpufft. Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten.  

86. Minute: Wahnsinnschance für Cavani, der sich alleine gegen die gesamte Defensive der Saudis durchsetzt und dann am Torwart scheitert. So adrett Saudi-Arabien im Mittelfeld auch aufspielt, so desaströs verteidigen sie stellenweise hinten. Und auch im letzten Drittel ist das offensiv viel zu wenig. 

83. Minute: Das Publikum in Rostow ist beinahe verstummt, wirkliche Spannung mag hier nicht mehr aufkommen.

78. Minute: Abgefälschter Schuss von Uruguay und der wird richtig gefährlich. Cavani, das Schlitzohr springt in den Ball und lenkt ihn fast noch ins Tor. Das war eng. 

70. Minute: Immer noch ein dünner Vorsprung für Uruguay, die in fast allen Parametern den Saudis statistisch unterlegen sind. Fairerweise muss man aber auch sagen: Die letzte Reihe Uruguays ist nicht nur individuell stark besetzt, sondern auch auch in der Abstimmung unglaublich sicher. 

62. Minute: Jetzt mal eine schöne Flanke von Cavani auf Sanchez, der den Kopfball aber nicht ausreichend drücken kann - Abstoß.

59. Minute: Doppelwechsel Uruguay: Lucas Torreira kommt für Matias Vecino, Diego Laxalt ersetzt Cristian Rodríguez

57. Minute: Fall Sie sich fragen, weshalb hier gerade weniger Einträge kommen, als Sie es sonst gewohnt sind: Es liegt am Spiel. Hier passiert wenig bis gar nichts. 

50. Minute: Freistoß von Suarez aus knapp 30 Metern:  Al-Owais faustet den Ball ins Seitenaus. 

46. Minute: Anstoß für Uruguay

Halbzeit in Rostow: Das ist wirklich wahnsinnig dünn von Uruguay. Sie lassen die Saudis spielen und führen selber aufgrund ihrer unglaublicher Effizienz. Mal sehen, ob sie auch in Halbzeit zwei bei Minimalisten-Fußball bleiben. 

45. Minute: Zwei Minuten Nachspielzeit gibt es.

40. Minute: Saudi-Arabien nun mit deutlich mehr Ballbesitz, doch die entscheidende Idee fehlt.

37. Minuten: Ganz, ganz mau von Uruguay, die zwar führen, ansonsten aber offensiv nicht in Erscheinung treten, während Sie hinten viel Raum lassen. Aber gut: Freunde pragmatischer Spielweise und Uruguays würden nun wahrscheinlich auf das berühmte, hürdenspringende Pferd verweisen.

29. Minute: Tolle Chance für die Saudis, doch der Dropkick genommene Ball zischt übers Tor.

23. Minute: 1:0 für Uruguay. Suarez profitiert von einem riesen Bock des saudischen Torwarts und schiebt den Ball nach einer Ecke ins leere Tor. Das der Ersatztorwart, der das Tor verschuldetet, vermutlich nur aufgrund der Intervention des Verbandspräsidenten spielt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

20. Minute: Der erste schöne Spielzug der Urus. Doch Saudi-Arabien kann gerade noch zur Ecke klären. Doch überraschend wie gut die Saudis hier mitspielen, Uruguay lässt ihnen aber auch viel zu viel Platz. 

15. Minuten: Ein guter Abschluss von Suarez, dessen Schuss leicht abgefälscht wird: Außennetz

10. Minute: Kein schlechter Start der Saudis, die anders als Uruguay zumindest schon einen Schuss abgegen konnten.

3. Minute: Bei Uruguay gibt es ebenfalls einen Wechsel. „Pferdelunge“ Sanches ersetzt Freigeist  de Arrascaeta. Aufgrund der Probleme im Offensivspiel gegen Ägypten sicher überraschend. Die Urus treten also im kompakten 4-4-2 an.

1. Minute: Die Saudis stoßen an. Im Gegensatz zum ersten Spiel gibt es drei Änderungen - kurioserweise sind genau die drei Spieler draußen, die der Verbandspräsident kritisiert hatte. So auch der bedauerliche Torwart aus dem Hinspiel.

16.59 Uhr: Die Hymnen sind gespielt, die Wimpel getauscht, gleich rollt in Rostow der Ball.

16.20 Uhr: Ein ehemaliger deutscher WM-Star darf sich übrigens auch freuen: Der Kölner Privatsender RTL überträgt das offizielle Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger bei Bayern München. Die Partie zwischen dem deutschen Rekordmeister und Chicago Fire, Schweinsteigers aktuellem Klub, findet am 28. August (20.30 Uhr) in der bereits ausverkauften Münchner Allianz Arena statt. Die Übertragung beginnt um 20.15 Uhr.

Der 33 Jahre alte Schweinsteiger war nach 17 Jahren und acht deutschen Meisterschaften im Trikot der Bayern 2015 zu Manchester United nach England gewechselt. Seit Ende März 2017 spielt er in der nordamerikanischen Profiliga MLS bei Chicago.

16.19 Uhr: Einen ausführlichen Bericht zu der Partie finden sie übrigens hier

Live-Ticker zum Nachlesen: Portugal gegen Marokko 1:0 (1:0), in Moskau

Portugal: Rui Patricio - Cedric, Pepe, José Fonte, Guerreiro - Joao Moutinho (Silva ab 89.), William Carvalho - Bernardo Silva (Martins ab 60.), Joao Mario (B. Fernandes ab 69.) - Goncalo Guedes - Cristiano Ronaldo

Marokko: Munir - Achraf, Benatia, da Costa, Dirar - El Ahmadi (Fajr ab 86.) - N. Amrabat, Belhanda, Boussoufa, Ziyech - Boutaib (El Kaabi ab 69)

Tor: 1:0 Ronaldo (5.)

Abpfiff: Das war‘s in Moskau. Marokko verliert unglücklich gegen den amtierenden Europameister, der eigentlich in allen Bereichen enttäuscht, und dennoch als Sieger vom Platz geht. Marokko hingegen ist als erstes Team der WM ausgeschieden - und das obwohl man spielerisch eher zu den besseren Mannschaften des Turniers gezählt hat. 

90. Minute: Fünf Minuten Nachspielzeit bleiben Marokko um das Aus abzuwenden. 

89. Minute: Wieder fehlt nur ein wenig Glück. Pepe bekommt einen Schuss des gerade eingewechselten Fajr noch geblockt. Das wäre wirklich gefährlich geworden.

84. Minute: Fernandes spielt einen Konter wahnsinnig schlecht aus, doch Ronaldo erkämpft sich den Ball und wird gefoult - Freistoß. Der zischt wieder in die Mauer.

80. Minute: Marokko erhöht noch einmal den Druck, Flanke auf Flanke segelt in den Strafraum Portugals, doch jedes Mal fehlen ein paar Zentimeter. 

75. Minute: Marokko bleibt am Drücker, Portugal lauert auf Konter. Geht hier noch was oder muss Marokko nach dem Spiel die Segel streichen. 

69. Minute: Wechsel auf beiden Seiten: Bruno Fernandes kommt für Joao Mario, bei Marokko ersetzt Ayoub El Kaabi Khalid Boutaib

68. Minute: Ein Freistoß des guten Ziyech geht klar am Tor vorbei.

65. Minute: Man kann es nur wiederholen. Marokko ist hier das bessere Team, hätte mindestens ein Tor machen müssen. Auch im Vergleich zu vielen anderen Mannschaften bei dieser WM bieten die Marokkaner deutlich besseren Fußball. Trotz schwächerer Einzelspieler spielen die Marokkaner zumindest teilweise einen gepflegten Ballbesitzfußball mit Passtafetten und einem klaren Plan. Allein: Es fehlt die Effektivität und ein wenig Glück.

60. Minute: Gelson Martins kommt für Bernardo Silva

57. Minute: Riesen-Parade von Patricio. Nach einer Freistoß-Flanke kratzt der Torwart die Kugel großartig von der Linie. Die Führung für Portugal ist inzwischen schmeichelhaft. 

54. Minute: Immer wieder versucht Marokko das Spiel über Außen in das letzte Drittel zu tragen und von dort aus das Zentrum zu bedienen. Jetzt gerade klappt das gut, Belhanda schießt einen zurückgelegten ball scharf aufs Tor, doch Patricio hat im Nachfassen den Ball. 

51. Minute: Dicke Chance für Ronaldo, der etwas glücklich im Strafraum an den Ball kommt, dann aber verzieht.

49. Minute: Portugal ist nun etwas häufiger am Ball, klare Chancen gab es aber auf beiden Seiten nicht.

46. Minute: Der Ball rollt wieder.

14:59 Uhr: Eine schöne Meldung aus dem Iran. Das größte Stadion in Teheran öffnet am Mittwochabend seine Tore für tausende Frauen. Zusammen mit männlichen Fans dürfen sie im Asadi-Stadium auf einer riesigen Leinwand die Live-Übertragung des Gruppenspiels ihrer Nationalmannschaft gegen Spanien verfolgen.

Die Entscheidung der Behörden fiel nach dem 1:0-Sieg über Marokko am Freitag. Im Anschluss an das in Russland ausgetragene Spiel waren zehntausende Menschen auf die Straßen der iranischen Hauptstadt geströmt und hatten ausgelassen gefeiert - darunter viele Frauen. Für die Übertragung im Asadi-Stadium am Mittwochabend sollten mehr als 10.000 Tickets verkauft werden, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete. Die Eintrittskarten für umgerechnet weniger als zwei Euro waren offenbar schnell ausverkauft.

Die Parlamentsabgeordnete Tajebeh Siawoschi, die sich seit langem dafür einsetzt, dass Frauen in Sportstadien zugelassen werden, äußerte sich zuversichtlich. "Wenn die Zuschauer erstmal gezeigt haben, dass sie sich an die Regeln halten, hoffen wir, dass es möglich ist, das Spiel Iran-Portugal im selben Stadion zu übertragen", sagte sie mit Blick auf das Spiel am kommenden Montag. Möglicherweise könnten künftig ganze Familien Spiele im Asadi-Stadion verfolgen, sagte sie der Agentur Isna.

Halbzeit in Moskau: In einem ausgeglichenen Spiel führt Portugal mit 1:0 gegen Marokko. Wieder einmal traf Cristiano Ronaldo, doch nach dem frühen Tor wurde Portugal zu passiv, überließ den Marokkanern phasenweise das Spiel. Diese hatten auch einige Abschlüsse, müssen aber deutlich zwingender werden, wollen Sie das WM-Aus nach dem zweiten Spiel vermeiden. 

45. Minute: Es gibt noch drei Minuten oben drauf.

40. Minute: Dicke Chance für Portugal. Ronaldo steckt auf Guedes durch, der zieht sofort ab, doch Munir bekommt die Hand nach oben gerissen. 

36. Minute: Das ist eine durchaus kurzweilige Partie, die die Zuschauer hier im Luschniki-Stadion zu sehen bekommen. Und das liegt auch an Marokko, die anders als viele Mannschaften bei dieser WM den Ball selber haben wollen und das Spiel offensiv gestalten.

32. Minute:  ... die Mauer blockt den Schuss, doch es gibt Eckball.

31. Minute: Freistoß für Portugal aus gut 17 Metern. Eine tolle Freistoßposition für Ronaldo...

26. Minute: Kniffliger Zweikampf im Strafraum Portugals. Guerreiro zieht Amrabat, der zu Boden geht. Der Schiedsrichter lässt weiterlaufen, das geht so in Ordnung.

22. Minute: ...doch keine Gefahr. Dennoch Marokko macht das hier nicht schlecht, ein Schuss des agilen Ziyech ist aber kein Problem für Patricio.

20. Minute: Gute Phase von Marokko. Die nächste Ecke fliegt in Portugals Strafraum...

16. Minute: Portugal versucht nun das Spiel ein wenig zu beruhigen, schließlich steht Marokko mit der letzten Kette nur knapp hinter der Mittellinie und läuft das Mittelfeld Portugals gut an.

12. Minute: Benatia kommt nach einer Ecke zum Kopfball, aber kein Problem für Patricio im Kasten. Doch die Defensive Portugals wirkt nicht unbedingt sattelfest.

9. Minute: Und fast das nächste Tor für Cristiano Ronaldo, sein Flachschuss zischt knapp links am Tor vorbei. Mit seinem Tor gegen Marokko gab Ronaldo übrigens mehr Torschüsse bei Weltmeisterschaften ab als jeder andere Spieler.

5. Minute:  1:0 Portugal, natürlich Ronaldo. Nach einer kurzen Ecke kommt Ronaldo im Straufraum völlig frei zum Kopfball, keine Chance für Munir im Tor.

2. Minute: Erster Abschluss der Marokkaner, ein guter Anfang von Ziyech.

1. Minute: Der Ball rollt

13.58 Uhr: Die Hymnen der beiden Länder werden abgespielt, übrigens singen bei weitem nicht alle Spieler mit. Im nicht unwahrscheinlichen Falle einer Niederlage einer der beiden Kontrahenten, haben die großen Vereinfacher also bereits einen Grund dafür gefunden.  

13.47 Uhr: Bei Portugal dreht sich in der Offensive natürlich fast alles um Cristiano Ronaldo, der an seinen Gala-Auftritt gegen Spanien anknüpfen will. Um in herum, wuselt wieder der junge Guedes. Ansonsten verändert Santos Portugals Startelf heute auf einer Position: Joao Mario spielt für Bruno Fernandes.

13.44 Uhr: Marokko wird sicherlich versuchen, sich an den ersten Minuten des Iran-Spiels zu orientieren. In dieser Phase des Spiels standen die Marokkaner hoch, setzten den Iran unter Druck und zeigten phasenweise richtig guten Fußball. Kein Wunder, mit Spielern wie Ziyech oder Belhanda hat Marokko technisch versierte Offensivspieler im Kader. So auch der Schalker Harit, der sich gegen Portugal allerdings zunächst nur auf der Bank findet. 

13.35 Uhr: Gleich geht es bei der WM mit der Partie zwischen Portugal und Marokko weiter. Die Portugiesen starteten mit dem 3:3 gegen Spanien ergebnistechnisch gut in das Turnier, dennoch war der Auftritt sportlich nicht vollends überzeugend.  "Wir müssen vor allem im defensiven Bereich arbeiten und unser System durchbringen", mahnt Coach Fernando Santos. Ein Sieg gegen die Marokkaner ist natürlich fest eingeplant. Die „Löwen vom Atlas“ hingegen stehen nach der unglücklichen Niederlage gegen den Iran bereits mit dem Rücken zur Wand, ein Sieg gegen die Portugiesen wäre eine faustdicke Überraschung. 

13.29 Uhr: Unterdessen hat Manuel Neuer vor dem Spiel gegen Schweden ein Interview gegeben und sich zur Causa Gündogan geäußert. Noch überraschender: Der Nationaltorwart sprach zudem über Bedingungen für ein mögliches Karriereende

13.11 Uhr: Na endlich - das lange Warten hat ein Ende: Schiedsrichter Felix Brych aus München wurde nach den nervigen Tagen der Ungewissheit im Moskauer Quartier für seinen ersten Einsatz bei der Fußball-WM berufen. Der 42-Jährige leitet mit seinen Assistenten Stefan Lupp (Zossen) und Mark Borsch (Mönchengladbach) am Freitag die Partie zwischen Serbien und der Schweiz in Kaliningrad.

WM 2018 im Live-Ticker: DFB-Pressekonferenz zum Nachlesen

12.35 Uhr: Damit endet die Pressekonferenz. Morgen wird es keine PK geben, sondern eine Art Mixed-Zone, kündigt der Pressesprecher an. 

12.33 Uhr: Reus über die von den Experten angedachte Stammplatzgarantie: „Das bekomme ich mit. Es liegt nicht in meiner Hand. Der Bundestrainer kennt mich und weiß um meine Qualitäten. Ich hoffe, dass ich zum Einsatz komme. Ob in der Mitte oder außen ist egal. Am besten da, wo es der Mannschaft hilft.“

12.31 Uhr: Müller über die Leistung und den Konkurrenzkampf auf den Außenpositionen: „Egal wer am Samstag spielt, muss seine Aufgaben erfüllen. Jeder hat seine eigene Art die Positionen auszufüllen. Wir müssen die Aufgaben klarer definieren. Sobald jeder seine Aufgabe erfüllt, dann ist jeder in der Lage Tore zu schießen. Dann gewinnen wir auch.“

12.29 Uhr: Müller über die Vorbereitung auf das Turnier und das erste Spiel: „Intern haben wir die Fehler bearbeitet. Wir haben gedacht, sobald das Turnier losgeht, dass wir mit der gewohnten Stärke auf dem Platz stehen. Wir haben ähnliche Fehler wie gegen Saudi-Arabien begangen. Die sind in mehreren Themen begründet. Das schwedische Umschaltspiel wird nicht so gut sein, wie das der Mexikaner. Dafür haben sie ihre Stärken in den Standards.“

12.28 Uhr: Müller über Watutinki: „Ich bin froh, über das Quartier in Watutinki. Hoffentlich wird uns aber der Blick aufs Meer hier in Sotschi wieder zu Siegen verleiten.“

12.27 Uhr: Müller über die rechtslastige Spielweise: „Kroos hatte einen Kettenhund bei sich. Die Mexikaner haben uns in bestimmten Bereichen mehr zum Zug kommen lassen. Die linke Seite war etwas isoliert. Wie das gegen Schweden sein wird, wird es nicht von der Personalie des Verteidigers abhängen, sondern von der Marschroute.“

12.26 Uhr: Reus über seine angebliche sichere Position in der Startelf: „Da wissen sie mehr als ich. Jeder will hier spielen. Es wäre komisch, wenn das nicht so wäre.“

12.25 Uhr: Müller über die Aufstellung und ob beleidigt wäre, auf der Bank zu setzen: „Ich hoffe, dass jeder traurig ist, denn wenn er das nicht wäre, hätte er seine Aufgabe verfehlt.“

12.24 Uhr: Müller über Blöcke innerhalb der Mannschaft: „Ist es bestätigt das es einen Bayern-Block gibt? Nein, also. Beim Essen gibt es mehrere Tische und keine große Tafel. Dort bin ich auch flexibel einsetzbar (grinst). Diese Grüppchenbildung gab es schon mal, aber das ist länger her. Dieses Bildung gibt es jetzt nicht mehr.“

12.22 Uhr: Reus über die Ziele: „Wir sprechen im Trainingslager über Ziele. Ich war lange verletzt und habe mein Rhythmus gefunden. Der Bundestrainer stellt auf. Ich war erst auf der Bank, dass ist kein Problem.“

12.20 Uhr: Reus über die gemeinsame Einstellung: „Weniger Ballverluste im Spielaufbau. Weniger Ballverluste bedeuten, dass wir besser aussehen.“ Müller schreitete ein: „Ballverluste sind auch oft übermotivierender Natur. Die Mischung und Geduld ist wichtig. Gegen Schweden erwartet uns ein Abwehrblock. Wir müssen schnell spielen, damit der Gegner nicht sortiert ist. Die Mischung ist der goldene Kelch (grinst).“ 

12.18 Uhr: Müller über die fehlende Leichtigkeit: „Ich hoffe es. Man versucht als Offensivspieler Überraschungsmoment zu erzwingen. Die Leichtigkeit kann man nicht trainieren. Leichtigkeit ist Beschreibung dessen, wenn man den Gegner bespielt. Wir machen viele Wege, die nicht zum Tor führen. Wenn Wege nicht zum Tor führen, dann ist es halt nicht so ‚leichtigkeitig‘ (grinst)“

12.15 Uhr: Müller über die eigene Leistung: „Das Spiel ist nicht so abgelaufen, wie ich mir das vorgestellt hat. Ich bin selten in Abschlusssituationen gekommen.“ Danach witzelt er: „Das wird mir nicht viel bringen: Beim Aufwärmen habe ich zweimal mit rechts links oben getroffen. Und zwei Kopfbälle gemacht“. Danach wird er wieder ernst: „Was kann ich ändern, um wieder in Abschlusspositionen zu kommen?“ 

12.13 Uhr: Müller über Mexiko: „Das Spiel wurdet aufgearbeitet. Deutschland ist interessiert, was mit der Mannschaft passiert. Ich habe selten in Mannschaften gespielt, bei dem man das Gefühl hatte, man wird von außen gepusht. Das Spiel bietet große Angriffsfläche. Wir werden nie die richtige Antwort finden, dass alle glücklich sind. Wir sind selbstkritisch genug, um die Situation zu analysieren. Wir blicken gemeinsam nach vorne und müssen beide Spiele gewinnen. Wenn wir uns selbst zerfleischen, werden wir beide nicht gewinnen. Wir wollen nichts mehr als den Erfolg. Wir wünschen uns alle, dass wir noch mehrere Wochen im Turnier sind.“

12.12 Uhr: Müller kommt mit breiten Grinsen auf die Bühne und beantwortet jetzt die Fragen.

WM 2018 im Live-Ticker: Die Aussagen von Oliver Bierhoff bei der DFB-PK

12.11 Uhr: Bierhoff über seinen Optimismus: „Die Erfahrungswerte mit der Mannschaft. Die Reaktion und die Stimmung stimmen. Die Tage davor. Ich hatte ein gutes Gefühl vor dem Mexiko-Spiel. Jeder ist hier gewillt das Spiel zu gewinnen.“

12.10 Uhr: Bierhoff über die Sotschi/Watutinki-Situation: „Das ist der richtige Weg, wie wir das geplant haben. Das meine Entscheidungen hinterfragt werden, ist auch klar.“

12.08 Uhr: Bierhoff über die Offensive: „ Wir haben viele kreative gute Spieler. Wir haben den Ball zu langsam laufen lassen. Wir haben die Qualität auf jeden Fall. Es darf uns nicht passieren, blind in Konter zu laufen.“

12.07 Uhr: Bierhoff über die Situation: „Wir müssen beide Spiele gewinnen. Den ersten Schritt gehen und der heißt Schweden.“

12.05 Uhr: Bierhoff über die Führungsspieler und das Spiel gegen Schweden: „Da wird von jedem Spieler eine Reaktion kommen. Das wichtigste ist die eigene Leistung. In schwierigen Spielen die Führung zu bewahren und den Kopf behalten. Das wird von den Führungsspielern erwartet.“

12.04 Uhr: Bierhoff über das Projekt der vergangenen 14 Jahre und ob es gescheitert sei, würde man ausscheiden: „Ist man deswegen kein Weltmeister mehr? Würde man ein schlechtes Turnier machen, gäbe es dann die letzten Jahre nicht mehr? Mit Sicherheit wird man nach dem Turnier auch Dinge anders angehen. Das war wir die letzten 14 Jahre geleistet haben, kann uns niemand nehmen.“

12.02 Uhr: Bierhoff über Risse in der Mannschaft: „Das kann ich nur dementieren. Das war ein schlechter Spiel, verdient verloren. Dann wird nach Dingen gesucht. Es gibt keine Konflikte. Ich sehe null Probleme.“

12.01 Uhr: Bierhoff über Schweden: „Das haben sie gegen Italien gemacht, (Beton angerührt). Sie werden dicht machen, wir müssen gewinnen. Das gibt Schweden eine gute Position. Wir müssen unser Spiel dem Gegner aufdrängen. Davon bin ich weiter überzeugt. Wenn wir unsere Qualität hervorbringen, ist es nicht wichtig wie der Gegner spielt.“ 

11.59 Uhr: Bierhoff über die interne Diskussion: „Ich bin auf der Seite der Trainer und der Mannschaft. Auch wenn Jogi den Eindruck erweckt hat, er halte an einem Spieler fest, ist das nur, weil er das gut für das Spiel findet. Natürlich weiß der Jogi, was er an bewährten Spielern hat, aber auch junge Spieler, die aufstreben. Einen Impuls wird es geben.“

11.57 Uhr: Bierhoff über Einstellung und Aufstellung: „Bei Analysen einen Punkt ausfindig zu machen ist schwer. Es geht um die Konsequenzen daraus. Wir haben natürlich etwas vermissen lassen, an Bereitschaft und Aggressivität. Aus dem fehlenden Verhalten geht eine Kettenreaktion hervor. Wir dürfen unsere Linie nicht verlieren, die wir verloren haben. Die Trainer werden sich über taktische und personelle Dinge Gedanken machen. Wir haben Prinzipien, die wir nicht eingehalten haben.“

11.55 Uhr: Bierhoff über Mesut Özil: „Kritik ist nach so einem Spiel natürlich selbstverständlich. Allerdings geht es teilweise in Häme. Vor allem bei verdienten Spielern wie den Weltmeistern wie Özil. Das darf uns alles nicht interessieren. Wir müssen uns auf das konzentrieren was wirklich zählt.“

11.53 Uhr: Bierhoff über den Ort Sotschi: „Wir haben hier wunderschöne Erlebnisse gehabt. Licht und Wärme spielen eine Rolle. Schön gewesen hierher zu kommen. Es ist ein guter Break von der Moskau-Zeit. Moskau ist die richtige Wahl, was logistische Dinge angeht. Es war ein guter Schritt. Es war mehr Bewegung da. Alles spielt keine Rolle. Jetzt zählt die Leistung auf dem Platz.“

11.50 Uhr: Oliver Bierhoff über die Stimmung in der Mannschaft und die Krisensitzung: „Jeder der einmal in einer Gemeinschaft ein negatives Erlebnis hatte, der weiß, dass es da mal laut zugeht. Es war uns wichtig, dass vor der ganzen Gruppe zu machen. Es zeigte sich nicht nur in dem einen Spiel, sondern auch schon in der Vorbereitung. Es hat nicht so geknallt wie es früher geknallt hätte. Wir müssen den richtigen Mix zwischen Fokussierung und Angespanntheit. Es ist ärgerlich, dass das erste Finale so früh kommt. Wir müssen konzentriert sein und Dinge ansprechen.“

11.49 Uhr: Der Pressesprecher entschuldigt sich jetzt für die fünf Minuten Verspätung und erklärt, dass Jonas Hector wieder voll am Training teilnimmt. 

11.46 Uhr: Gestern ging die PK später los, weil eine Krisensitzung abgehalten wurde. Wird es heute pünktlich losgehen? Bisher ist noch niemand auf dem Podest zu sehen. Anfangen sollte das Gespräch um 11.45 Uhr. 

11.44 Uhr: Jeden Moment dürfte es losgehen! Was sagen die Protagonisten. Alles JETZT live. 

11.15 Uhr: Um 11:45 Uhr geht es mit der Pressekonferenz der DFB-Jungs weiter. Oliver Bierhoff, Thomas Müller und Marco Reus stehen Rede und Antwort - Wir tickern live mit. Außerdem gibt es heute drei weiteren Partien des zweiten Spieltags der Fußball-WM 2018! In der Gruppe B, die in der letzten Woche mit dem 3:3 zwischen Portugal und Spanien so spektakulär begonnen hatte, kann noch keine Entscheidung fallen. Die beiden Mannschaften wussten zwar durchaus zu überzeugen, dennoch stehen sie am zweiten Spieltag bereits unter Druck, schließlich hat der Iran bereits drei Punkte auf dem Konto. Verlieren verboten also für die Teams von der iberischen Halbinsel. Portugal spielt um 14.00 Uhr gegen Marokko, der Iran um 20.00 Uhr gegen Spanien. 

Dazwischen kommt es um 17.00 Uhr in der Gruppe A zum Duell zwischen Uruguay und Saudi-Arabien. Mit einem Sieg könnten die Uruguayer rund um ihre Stürmerstars Luis Suarez und Edinson Cavani bereits das Ticket für das Achtelfinale buchen und auch den Russen das Achtelfinal-Ticket schenken. Für die Gastgeber reicht allerdings auch schon ein Remis in dieser Partie.

Uruguay mit seinen beiden Superstars Luis Suarez (l.) und Edinson Cavani könnte heute ins Achtelfinale einziehen.

WM 2018: Das geschah am Dienstag in Russland

Den Anfang des gestrigen WM-Spieltags machten die Nationalmannschaften von Kolumbien und Japan. Dabei setzte sich der Außenseiter mit 2:1 gegen den teilweise hochkarätig besetzten Vertreter aus Südamerika durch. Einen ausführlichen Spielbericht zum Sieg der Japaner finden Sie hier. Wieder einmal auffällig: Alle drei Tore fielen durch Standardsituationen. Eine Analyse zu diesem Phänomen finden Sie hier.

Im zweiten Spiel unterlag Polen dem Senegal mit 1:2. Der Sieg des Teams um Superstar Sadio Mane war der erste Erfolg eines afrikanischen Teams bei dem Turnier. Robert Lewandowski und seine Mitspieler hingegen blieben hinter den Erwartungen zurück. Zu spät wachten die Polen auf, um den Spieß noch umdrehen zu können. 

Einen weiteren überzeugenden Auftritt legte hingegen der Gastgeber aus Russland hin. Die Sbornaja besiegte Ägypten und Mo Salah souverän mit 3:1 und kann nun bereits fast sicher für das Achtelfinale planen. Mindestens genauso wichtig: Das russische Team hat die anfangs stark skeptischen Zuschauer nun definitiv auf seine Seite gebracht und eine regelrechte Welle der Euphorie ins Rollen gebracht.  

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielstand, Stadien und Themenseite

Sie wollen eine Übersicht über alle Ergebnisse und Gruppenkonstellationen während der WM 2018 in Russland? In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zuSpielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Der Spielplan steht dort auch zum Download zur Verfügung. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos über die Stadien der WM 2018 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen den Überblick über alle Sendetermine während der WM und sagen Ihnen, wo welche Partie übertragen wird. Welche Spieler in Russland für das DFB-Team im Einsatz sind, erfahren Sie hier. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-WM 2018 in Russland.

*tz.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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