Mehrwöchige Pause

Trotz Verletzungspech: Fußballer Tim Knipping optimistisch nach Bandscheiben-OP

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Auszeit in der Heimat: Fußballer Tim Knipping verbringt nach seiner Bandscheiben-Operation ein paar Tage in Wellerode. Mit im Bild: Hund Balou, ein Shih Tzu, eine Hunderasse aus Tibet. 

Diesmal ist es die Bandscheibe - der aus Kassel stammende Fußballer Tim Knipping hat richtig Pech mit der Gesundheit.

Sein Verletzungspech, so schien es, hatte Tim Knipping für den Rest seiner Karriere eigentlich schon aufgebraucht. Denn im vergangenen Sommer drohte dem Fußballer nach einer Verletzung die Amputation seines linken Unterschenkels – doch er kämpfte sich zurück. Nun aber hat es den 26-Jährigen erneut erwischt.

Der Verteidiger hat einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule erlitten – und das kurz nachdem sein neuer Klub, der Zweitligist Jahn Regensburg, seine Verpflichtung aus Sandhausen bekannt gegeben hatte. 

Immerhin: Dem gebürtigen Kasseler geht’s wieder gut. „Es ist jetzt knapp anderthalb Wochen her“, blickt er bei einem Heimatbesuch zurück. Es geschieht donnerstags im Training. „Ich bin zum Kopfball hochgestiegen, dabei ist es mir in den Rücken gezogen.“ Er denkt zunächst an eine muskuläre Verspannung. Doch während eines Testspiels wird es schlimmer. Nach einer Halbzeit ist Schluss. 

Die Schmerzen nehmen zu. „Ich konnte nicht mehr sitzen, schlafen und liegen.“ Als er in die Notaufnahme geht, wird er dabehalten. „Die Nervenschmerzen, sich nicht bewegen zu können, haben mich schon ziemlich an die letzte Verletzung erinnert. Sie waren ähnlich, nur eben an einer anderen Stelle.“ 

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Tim Knipping erholt sich gerade in seiner nordhessischen Heimat

Doch die Ärzte können ihn schnell beruhigen. „Für sie war es nichts Unbekanntes, nach dem Gespräch war ich gelassen. Aber ich war heilfroh, dass die Schmerzen nach der Operation endlich weg waren.“ Am Dienstag vergangener Woche wird er operiert, am Samstag ist er aus dem Krankenhaus entlassen worden. Nun erholt er sich ein paar Tage in der nordhessischen Heimat. Dabei hilft ihm auch die Erfahrung des vergangenen Sommers. „Das, was ich da ausgestanden habe, habe ich überstanden. Dann schaffe ich das jetzt auch. Solche Erfahrungen helfen dir, stärker zurückzukommen. Und ich bin guten Mutes, dass mir das jetzt auch gelingt.“  Er muss nun wohl mehrere Wochen pausieren.

Ihm helfe dabei auch die Unterstützung seines neuen Vereins, bei dem er für zwei Jahre unterschrieben hat. „Ich habe mich bewusst für Regensburg entschieden, erfahre hier extreme Wertschätzung von allen Seiten, vom Trainer bis zum Geschäftsführer. Auch wenn man denkt, dass es normal sein sollte, ist es schön, das Vertrauen zu bekommen.“ 

Er will nun zügig wieder fit werden

Denn: „Der Verein entwickelt sich, das Stadion ist neu. Für mich ist es wichtig, zu spielen. Da habe ich hier die besten Chancen“, sagt Knipping. Bis dahin helfen jetzt erst einmal ein paar Tage bei der Familie bei der Genesung – und ein bisschen Ahle Wurscht.

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