Fußballkolumne "An der Seitenlinie": Götze in Dortmund

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Mario Götze spielt derzeit nicht, und wenn er spielt, fällt er nicht auf, weswegen alle glauben, Götze habe gar nicht gespielt. Das soll sich ändern.

Damit er wieder zu alter Stärke zurückfindet, erwägt der 23-Jährige laut Medienberichten, den FC Bayern München zu verlassen und sich seinem ehemaligen Klub Borussia Dortmund anzuschließen.

Ein Wechsel wäre brisant, weil Götze nach seinem plötzliche Weggang aus Dortmund vor drei Jahren bei vielen Fans so was von in Ungnade gefallen ist, dass sie lieber Schalke einen klitzekleinen Pokal gönnen, als erneut Götze zuzujubeln.

Um auch die götzefeindlichsten Anhänger umzustimmen, will Borussia Dortmund die Rückkehr mit Auflagen versehen. Demnach muss Götze nicht nur täglich an der Würstchenbude von Stadionsprecher Norbert Dickel im Herzen Dortmunds Würstchen grillen, sondern er soll die Ablösesumme von 20 Millionen Euro auch selbst aufbringen. Das Geld könnte direkt in den Ausbau der Südtribüne gesteckt werden, die dann nach Kevin Großkreutz benannt wird. Darüber hinaus muss sich Götze verpflichten, sich den Umriss des Westfalenstadions auf den Rücken tätowieren zu lassen.

Die Königsauflage soll Götze aber schon jetzt erledigen – im Bayern-Trikot: Er hat die Aufgabe, mit tödlichen Fehlpässen auf die Stürmer des Gegners Dortmund doch noch zur Meisterschaft zu verhelfen. Es gibt nur ein Problem: Er muss endlich mal spielen

Über den Autor

An der Seitenlinie ist eine Kolumne über den kleinen und großen Fußball, weil Fußball überall funktioniert. Florian Hagemann (40) ist Redakteur der HNA und macht das, was einem nicht ausreichend talentierten Fußballer bleibt, wenn er kein Schiedsrichter werden will: Er schreibt über Fußball. Immer montags erscheinen seine Beobachtungen an der Seitenlinie.

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