Nur noch 42 Teams im Kreis gemeldet

Fußballkreis Frankenberg: Drei Mannschaften fallen in der kommenden Saison weg

Fußball, Zweikampf zwischen dem Frankenauer Leon Schäfer (rechts) und Gian Franco Digeronimo (SG Laisa/Berghofen II, links).
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Mitte September soll der Ball wieder rollen: Dann werden auch der Frankenauer Leon Schäfer (rechts) und Gian Franco Digeronimo (SG Laisa/Berghofen II, links) wieder dabei sein.

Drei Mannschaften verliert der Fußballkreis Frankenberg in der Saison 2020/21. 42 Teams sind von den Vereinen für die neue Spielzeit gemeldet worden, 45 waren es ein Jahr zuvor. Nicht mehr dabei ist aus personellen Gründen C-Ligist TSV Halgehausen. Zwei weitere Minus-Mannschaften sind Folge der neu gebildeten SG Nordkreis. Die Kreisliga C steht mit gerade einmal sechs Mannschaften am Rand der Spielfähigkeit.

Sechs Frankenberger Mannschaften sind überregional unterwegs. Aushängeschild bleibt der FC Ederbergland, der jeweils ein Team in der Verbandsliga Mitte und der Gruppenliga Gießen/Marburg an den Start schickt. In der Kreisoberliga treten die SG Oberes Edertal, der TSV Röddenau, die SG Rennertehausen/Battenfeld und die SG Bunstruth/Haina an.

Die Entscheidung des Verbandes, in der aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Spielzeit 2019/20 auf Absteiger zu verzichten, hat vor allem für die Kreisliga C Folgen. Neben den wegfallenden Mannschaften rückten auch noch der TSV Frankenau II und der TSV Bromskirchen II in die B-Liga – übrig bleiben in der untersten Klasse des Frankenberger Kreises damit nur sechs Mannschaften. „Da müssen wir uns was überlegen“, weiß auch Rudolf Matter, der stellvertretende Kreisfußballwart. Möglich sei zum Beispiel eine Doppelrunde, „um die Mannschaften bei Laune zu halten“. In der Kreisliga A und B werden jeweils 15 Mannschaften am Start sein.

Rudolf Matter

Eine Kooperation mit dem Fußballkreis Waldeck – dort umfasst die C-Liga 17 Mannschaften – ist weiter eher unwahrscheinlich, auch wenn schon seit mehreren Jahren darüber diskutiert wird. Für Matter lassen sich viele bestehende Probleme nur mit einer Neuordnung der Fußballkreise lösen. Jürgen Schicke, der designierte Kreisfußballwart, verweist auf Gespräche in alle Richtungen. „Wir müssen da flexibel sein, aber konkrete Lösungen gibt es derzeit nicht.“ Und weiter: „Wir planen die Runde derzeit für uns alleine.“

Der Saisonstart ist für den 12. und 13. September geplant. Zuvor sind noch die Halbfinalspiele des Pokalwettbewerbs aus der vergangnen Spielzeit angesetzt: Am 1. September trifft die SG Oberes Edertal in Reddighausen auf den FC Ederbergland, einen Tag später empfängt die SG Laisa/Berghofen die SG Rennertehausen/Battenfeld in Laisa. Hier kommt es Corona-bedingt zu einer kleinen Besonderheit: Da die Pokalrunde aus dem vergangenen Jahr fortgesetzt wird, tritt im Pokal noch die SG Laisa/Berghofen an. Nach der Auflösung der Spielgemeinschaft (wir berichteten) läuft das Team in der neuen Saison nur noch unter dem TSV Laisa auf.

stellv. Kreisfußballwart

Laut Schicke könnte es durchaus sein, dass Pokalspiele und der Saisonstart vorgezogen werden, sollte es weitere Corona-Lockerungen geben. „Auf diese müssen wir dann einfach flexibel reagieren“, sagt der Viermündener.

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