"Millionen-Verluste"

Geisterspiel-Urteil: Kroatien legt Einspruch ein

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Das kroatische Duell mit Norwegen Ende März hat ein juristisches Nachspiel.

Zagreb - Der kroatische Fußballverband legt Einspruch gegen das verhängte Geisterspiel in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 in Split gegen Italien ein.

„Wir reden hier über Verluste in Millionenhöhe für den Tourismus und die Stadt Split sowie natürlich für den Fußball“, begründete Verbandspräsident Davor Suker den Schritt.

Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte die Kroaten wegen des Fehlverhaltens ihrer Fans im Duell mit Norwegen Ende März (5:1) zu einem Heimspiel vor leeren Rängen sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verurteilt.

Kroatiens Anhänger waren mit rassistischen Verunglimpfungen negativ aufgefallen, zudem wurden Feuerwerkskörper abgebrannt. Kroatien führt derzeit die Qualifikationsgruppe H vor dem viermaligen Weltmeister Italien an.

SID

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