E-Soccer-Cup Waldeck-Frankenberg

E-Soccer: Gemünden und Reddighausen fehlt das Glück - Zwei Waldecker Teams stehen im Endspiel

Er schied mit dem SV Reddighausen knapp aus: Moritz Specht und seine Teamkollegen unterlagen dem TSV Strothe mit 1:2.  E-Soccer, Person vor Bildschirm, Fifa 21
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Er schied mit dem SV Reddighausen knapp aus: Moritz Specht und seine Teamkollegen unterlagen dem TSV Strothe mit 1:2.

Beim Waldeck-Frankenberger E-Soccer-Cup gibt es ein rein waldecker Finale: Sowohl der TSV Strothe als auch die JSG Diemelsee/Upland haben das Endspiel erreicht. Strothe setzte sich mit 2:1 gegen den SV Reddighausen durch, Diemelsee mit dem gleichen Ergebnis gegen die JSG Gemünden.

Frankenberg - Strothe und Diemelsee kämpfen damit im Endspiel am kommenden Wochenende um 800 Euro, die der Sieger des Turniers an der Konsole erhält. Rang zwei ist 600 Euro wert. Im Spiel um Platz drei gibt es 400 Euro zu gewinnen, der Verlierer darf sich mit 300 Euro trösten. Die Geldpreise stellt die Sparkasse Waldeck-Frankenberg zur Verfügung.

Die beiden Halbfinalspiele waren wie erwartet umkämpft. Der TSV Strothe brachte dem SV Reddighausen nach dem Sieg in der Vorrunde die zweite Niederlage bei. Laut SV-Spielführer Moritz Specht war diese im Endeffekt aber auch verdient. „Strothe war am Sonntag einfach besser.“ Specht selber musste gegen Lee Marvin Hartmann eine 1:7-Niederlage einstecken, auch Marlon Wolf unterlag gegen Claudio Mourao mit 0:3. „Beide Spiele waren erst ausgeglichen, nach den ersten Gegentoren verloren wir beide verdient“, sagte Specht. Besser machte es Richard Bergener gegen Julian Stiehl: Er behielt in der Verlängerung mit 2:1 die Oberhand. „Alles in allem ein verdienter Sieg für Strothe, die uns jetzt zweimal geschlagen haben und damit auch völlig verdient im Finale stehen“, lobte Specht den Gegner.

Auch die JSG Gemünden war gegen Diemelsee/Upland nicht vom Glück verfolgt. Im ersten Spiel unterlag Ole Brück gegen Bastian Scholz mit 2:3. „Unglücklich, er hätte es auch gewinnen können“, sagte Kapitän Marek Ullrich. Nach dem Ausgleich von Finn Grosch – er besiegte Julian Kesting mit 4:2 – hofften die Wohrastädter wieder.

Entscheiden musste das dritte Spiel zwischen Ullrich und Justin Gerhold. Ullrich startete gut und ging auch mit 1:0 in Führung. In der Folge aber vergab der Gemündener viele Chancen, sein Gegenüber dagegen zeigte sich vor dem Tor eiskalt. „Er traf fast jeden Schuss, so konnte ich leider nicht gewinnen“, sagte Ullrich. 1:4 hieß es am Ende aus seiner Sicht.

Die Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug war aber schnell verflogen. „Wir sind froh, dabei gewesen zu sein und fanden, dass es ein tolles Turnier war“, sagte Ullrich. Und vorbei ist es ja noch nicht, es wartet ja noch das kleine Finale am Wochenende. „Wir werden natürlich noch versuchen, das beste herauszuholen und das Turnier auf dem dritten Platz zu beenden.“

Beim E-Soccer-Cup Waldeck-Frankenberg treten 30 Teams aus dem gesamten Landkreis gegeneinander an.

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