Mannschaft aus Schweden hatte umgebucht

Germanwings-Absturz: Zufall rettet Fußball-Mannschaft

Stockholm - Der Zufall rettete der Delegation einer Drittliga-Fußballmannschaft von Dalkurd FF aus Borlänge das Leben. Eigentlich hätte das Team Medienberichten zufolge in der Maschine der Germanwings sitzen sollen.

Update vom 27. März 2015: Nur einige Tage nach der Germanwings-Katastrophe in den französischen Alpen hat die lettische Fluggesellschaft Air Baltic bereits reagiert: Von nun an gelten neue Regeln im Cockpit. Verfolgen Sie die Entwicklungen in unserem Ticker.

Eine kurzfristige Änderung der Reisepläne entpuppte sich als Glück für die Skandinavier, die ihre Rückkehr aus dem Trainingslager nahe Barcelona über Düsseldorf nach Stockholm antreten wollten.

Weil die Wartezeit in Düsseldorf vor dem Weiterflug ausgesprochen lang gewesen wäre, entschlossen sich die Schweden kurzfristig, umzubuchen und in drei Gruppen nach Hause zu fliegen. Dabei gab es vier Möglichkeiten, schilderte Dalkurds Sportchef Adil Kizil der schwedischen Tageszeitung Aftenposten. Man habe sich schließlich für die komplette Mannschaft für die Route über Zürich und München nach Stockholm entschieden. „Wir haben sehr viel Glück gehabt“, ergänzte Kizil.

Schon nachdem ein Teil der Mannschaft gelandet war, zeigten die Handys der Spieler zahlreiche verpasste Anrufe an. Verwandte und Freunde hatten sich gemeldet, weil man sich Sorgen um den Rest des Teams in den anderen Maschinen gemacht habe.

Per Twitter sprach der Verein anschließend den Angehörigen der 150 Opfer des Absturzes sein Beileid und Mitgefühl aus.

SID

Rubriklistenbild: © dpa

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