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Kobel als Neuer-Nachfolger: Bedient sich der FC Bayern beim BVB? Nagelsmann als möglicher Schlüssel

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Von: Antonio José Riether

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Der FC Bayern sucht neben einer kurzfristigen Torhüter-Lösung auch nach einem perspektivischen Keeper. Dabei stießen die Münchner auf Dortmunds Gregor Kobel.

München – Die Torwartsuche des FC Bayern ist zwar im vollen Gange, doch auch wenige Tage vor dem Bundesliga-Start konnte der Rekordmeister noch keinen Ersatzmann präsentieren. Die Münchner, die mit einem Comeback des verletzten Manuel Neuer zur kommenden Saison rechnen, sehen sich offenbar nicht nur nach kurzfristigen Lösungen um. So sollen sich die Verantwortlichen besonders für Dortmunds Keeper Gregor Kobel interessieren, wie tz.de berichtet. Er und Julian Nagelsmann haben eine gemeinsame Vergangenheit.

Gregor Kobel
Geboren: 6. Dezember 1997 in Zürich
Position: Torwart
Aktuelles Team: Borussia Dortmund
Länderspiele für die Schweiz: 4

FC Bayern: Rekordmeister sucht nicht nur nach kurzfristiger Lösung fürs Tor

Die zweite Saisonhälfte wird für den FC Bayern entscheidend. Noch sind die Münchner in allen Wettbewerben vertreten, neben den Aufgaben in der Meisterschaft und im Pokal stehen im Februar die Achtelfinalspiele in der Champions League gegen Paris Saint-Germain an. Doch noch steht der FCB mit nur einem routinierten Torwart da: Sven Ulreich. Trainer Julian Nagelsmann zeichnete bereits ein Horror-Szenario im Falle einer Verletzung des 34-Jährigen, außer ihm stehen lediglich Nachwuchstorhüter zur Verfügung.

Neben Ulreich und dem eigentlichen Kapitän Manuel Neuer, der sich vor mehr als einem Monat einen Bruch des Unterschenkels zugezogen hatte, gibt es derzeit also keinen kompetenten Schlussmann. Einen konkreten Zukunftsplan haben die Bayern noch nicht, aktuell suchen die Verantwortlichen nach einer kurzfristigen Lösung für die laufende Saison.

Langfristige Torwart-Suche: FC Bayern hat BVB-Keeper Gregor Kobel auf dem Radar

Wie der Kicker nun erfuhr, soll sich der Serienmeister jedoch auch mit einer langfristigen Alternative zum mittlerweile 36-jährigen Neuer beschäftigen. Auf der Suche nach einer langfristigen Nummer eins stießen die Bayern auf Gregor Kobel von Borussia Dortmund. Der 25-jährige Schweizer wäre also keine Lösung für die laufende Spielzeit, ab 2024 könnte er dem Bericht zufolge zum Thema werden.

In Dortmund steht der viermalige Schweizer Nationaltorwart noch bis Sommer 2026 unter Vertrag, eine Ablöse wäre also sicher fällig. Ob sich Kobel jedoch für einen Wechsel an die Isar entscheiden würde? Schwer zu sagen, doch die Bayern haben ein Ass im Ärmel. Julian Nagelsmann kennt den Züricher nämlich aus seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim, bei der auch sein Stern aufging.

Nach Gregor Kobels Bundesliga-Debüt im September 2018 gab es eine Umarmung von Julian Nagelsmann.
Nach Gregor Kobels Bundesliga-Debüt im September 2018 gab es eine Umarmung von seinem damaligen Coach Julian Nagelsmann. © Franz Waelischmiller/imago

Hat der FCB ein Ass im Ärmel? Gregor Kobel feierte diverse Debüts unter Nagelsmann

In der U19 bestritt Kobel 15 Spiele unter der Leitung des heutigen Bayern-Cheftrainers, in der ersten Mannschaft der TSG durfte der damalige Ersatzkeeper sechsmal ran. Nagelsmann verhalf Kobel im September 2019 zum Bundesliga-Debüt, ein Jahr zuvor durfte der damals 19-jährige unter Nagelsmann erstmals im DFB-Pokal zwischen den Pfosten stehen. Auch in der Europa League debütierte der Torhüter im Jahr 2017 im Tor der Hoffenheimer – wieder war es Nagelsmann, der ihm diese Chance eröffnete.

Sollte sich der FC Bayern tatsächlich beim BVB bedienen und Kobel holen, wäre Manuel Neuer nach seiner überstandenen Verletzung in der kommenden Saison richtig gefordert. Dann wäre der deutsche Nationalkeeper zwar schon 37 Jahre alt, neu angreifen würde er jedoch auf jeden Fall. Für einen Zweikampf mit Kobel müsste Neuers Vertrag bei den Bayern jedoch verlängert werden, der aktuelle läuft lediglich bis 2024. (ajr)

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