Noch kein klares Bekenntnis

Grindel deutet Jones-Verbleib an

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DFB-Präsident Reinhard Grindel (r) neben Pierluigi Collina (2.v.r.) auf der Tribüne beim EM-Finale in den Niederlanden. Foto: Patrick Post

Enschede (dpa) - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat erneut ein klares Bekenntnis zu Bundestrainerin Steffi Jones vermieden.

Im Interview des ZDF ließ Grindel aber durchblicken, dass der Trend wohl zu einem Verbleib von Jones geht. Möglicherweise wird der ehemaligen Nationalspielerin nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus bei der Fußball-EM aber ein erfahrener Assistent zur Seite gestellt.

"Es ist Aufgabe des Präsidiums, eine Entscheidung zu fällen. Dem möchte ich nicht vorgreifen", sagte Grindel am Rande des EM-Endspiels zwischen den Niederlanden und Dänemark: "Wir nehmen aber sehr wohl Stimmen aus der Mannschaft wahr und auch von denjenigen, die beim Turnier nahe an der Mannschaft gewesen sind." Zahlreiche Spielerinnen hatten sich öffentlich zu Jones bekannt.

Spannend scheint deshalb vor allem, wer auf Verena Hagedorn folgt. Die 34-Jährige, seit September Jones' Assistentin, war zum Bundesligisten Bayer Leverkusen gewechselt. "Es gibt eine freie Stelle, und wir werden gemeinsam mit Steffi Jones überlegen, was wir mit dieser Stelle machen", sagte Grindel. Die frühere Weltfußballerin Nadine Angerer erklärte daraufhin als ZDF-Expertin: "Vielleicht wäre es ratsam, einen international erfahrenen Trainer dazu zu holen."

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