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Größenwahn? Fußball-Profi kauft eine Kirche

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Eine Kirche, so ähnlich wie hier in der Eifel Abtei Mariawald gehört nun einem Fußballprofi.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Profi-Fußballer ihr Geld für seltsame Dinge ausgeben. Diese Aktion hat aber tatsächlich einen anderen Hintergrund.

Stuttgart - Dass Fußball-Profis Unsummen an Geld verdienen, ist jetzt nicht wirklich neu. Schon in den 70er Jahren wussten sich die Stars gekonnt in Szene zusetzen. Beispiel Günter Netzer, der gerne mal in exklusiven Sportwagen zum Training vorfuhr. 

Heutzutage ist das auch nicht anders, wenn man sich die ganzen Stars im Fußballzirkus anschaut. Wer hat die schnellste Karre, wer das stylischste Tattoo und wer die coolsten Klamotten. Fußballer sind inzwischen nicht nur Hochleistungssportler, sondern auch Pop-Stars und Identifikationsfiguren für eine ganze Gesellschaft. 

Daher liest sich diese Schlagzeile zunächst einmal wie eine neue Form von Größenwahn. Julian Schieber, Fußball-Profi bei Hertha BSC hat sich eine Kirche gekauft. Der aktuell mal wieder verletzte Angreifer erwarb das Grundstück in in der Nähe seine Heimat. Allerdings will Schieber - ganz uneitel - keine Fußballerreligion gründen, sondern hat damit ganz andere Pläne. 

Was sind die Pläne mit der Kirche?

So will er die Kirche im Bezirk Murrhardt umgestalten und sie der Gemeinde zur Verfügung stellen, da er aktuell selbst in Berlin wohnt. „Mein Wunsch ist, dass unten zwei Umkleidekabinen eingerichtet werden und aus dem Gebäude ein Gemeinschaftshaus für verschiedene Events wird“, sagte Schieber zvw.de. 

Möglicherweise könnten dort dann Yoga- oder Zumbakurse stattfinden oder auch Personal Training - was die ganze Sache an ein Fitnessstudio erinnert. Allerdings will er mit der genauen Planung erstmal abwarten: „Ich muss erst einmal schauen, wie es überhaupt mit der Nachfrage hier in der Gegend aussieht“, sagt er zu seinen Plänen für das ehemalige Gotteshaus.

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Insofern ist die ganze Sache mit dem Kauf der Kirche tatsächlich mal eine soziale Aktion und zeigt, dass auch Fußballer noch sehr heimatverbunden sind, Denn Schieber gab an, dass er „aus Interesse immer wieder“ schaue, „was sich auf dem Immobilienmarkt in der Heimat tut“. 

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Wenn sich dabei dann ein solche Gelegenheit ergibt, ist das dann doch aller Ehren wert. 

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerkes

fs

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