Gündogan: Spieler waren erst gegen Hollandspiel

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Ilkay Gündogan (r) und seine Kollegen haben sich direkt zunächst gegen ein Austragen des zweiten Freundschaftsspiel gegen die Niederlande ausgesprochen. Foto: Uwe Anspach

Hannover (dpa) - Der Dortmunder Ilkay Gündogan hat ehrlich eingeräumt, dass die deutschen Fußball-Nationalspieler nach den Terroranschlägen in Paris zunächst nicht das Länderspiel gegen die Niederlande bestreiten wollten.

"Wir Spieler haben uns natürlich darüber unterhalten und gesagt, dass, wenn dieses Spiel stattfindet, es extrem schwierig sein wird. Wir haben uns irgendwo dann auch ein Stück weit dagegen ausgesprochen, um da mal auch ehrlich zu sein, weil wir letztendlich keine Maschinen sind, sondern auch Menschen mit Gefühlen. Auch wenn wir Profis sind, in dem, was wir machen, geht das nicht spurlos an einem vorbei", begründete der 25-Jährige in einem Video des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Haltung einer zahlenmäßig nicht bekannten Anzahl von DFB-Akteuren in der Nacht nach den Anschlägen, bei denen weit über 100 Menschen starben.

Nach der Rückkehr aus Frankreich sei aber auch der Mannschaft die politische Dimension des Testspiels in Hannover gegen die Niederlande bewusst geworden. "Ich glaube, dass das auch letztendlich der Beweggrund ist, warum dieses Spiel stattfindet und warum wir Spieler dann auch natürlich als letzte Instanz damit auch einverstanden sind und da dann auch sehr gerne auftreten, um einfach eine Symbolik reinzubringen und ein Statement abzugeben", äußerte Gündogan.

Es gehe um eine Botschaft an die Menschen, "Zusammenhalt und Stärke zu beweisen", verdeutlichte der Mittelfeldspieler, der zu den 18 Akteuren im Kader von Bundestrainer Löw gehörte.

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Gündogan-Aussagen im DFB-Video

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