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Auffälligkeiten des Auslandsfußballs: Haaland entscheidet das Stadtduell

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Von: Maximilian Bülau, Björn Mahr

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Erling Haaland.
Eigentlich immer Torschütze: Manchester Citys Erling Haaland traf im Stadtduell gegen United schon wieder dreimal. © Lindsey Parnaby/afp

Neun Tore im Manchester-Derby, ein erfolgreicher Brasilianer im Arsenal-Trikot und der nächste Treffer von Robert Lewandowski für den FC Barcelona – es war einiges los in Europas Top-Ligen.

Unsere Auffäligkeiten aus dem Auslandsfußball.

Tor-Spektakel

Das Kräfteverhältnis in Manchester hat sich ja bereits seit einigen Jahren gewandelt. Während United jedes Jahr Millionen auf dem Transfermarkt verpulvert, aber nicht an Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen kann, holt City mit dem Geld des Scheichs aus Abu Dhabi zumindest national Titel um Titel. Dennoch ist dieses Derby in England immer ein besonderes. Besonders spannend war es am Sonntag allerdings nicht zwischen beiden Teams. City gewann 6:3, führte zur Pause bereits 4:0. Jeweils dreifach erfolgreich waren Erling Haaland und Phil Foden. Für Haaland war es bereits der dritte Hattrick in acht Spielen in der Premier League. Auf Platz zwei der schnellsten Dreierpacks steht übrigens Michael Owen, der dafür 48 Einsätze brauchte. Ein gewisser Cristiano Ronaldo hat auf der Insel insgesamt erst dreimal dreifach getroffen – in 232 Spielen.

Aufholjagden

Schon jetzt haben der FC Chelsea und der FC Liverpool ordentlich Rückstand auf die Tabellenspitze in England, Chelsea acht Zähler, Liverpool gar elf. Die Londoner traten bei Crystal Palace an und lagen nach sieben Minuten bereits zurück. Pierre-Emerick Aubameyang (38.) und Conor Gallagher (90.) drehten die Partie aber.

Spektakulär war das Duell zwischen den Reds und Brighton an der Anfield Road. Erst lag das Team von Jürgen Klopp 0:2 zurück, führte dann 3:2 und spielte am Ende dennoch nur 3:3.

Derby-Triumph

Wer sich für englischen Fußball interessiert und schon mal in London war, der weiß, welche besondere Bedeutung die Partie zwischen dem FC Arsenal und Tottenham Hotspur hat. Die Heimat-Stadien der beiden Londoner Klubs liegen nur ein paar Kilometer voneinander entfernt. Umso verständlicher, dass sich die Gunners riesig über den 3:1-Heimsieg im Topspiel gegen die Spurs freuten. Damit behaupteten sie den Platz an der Tabellenspitze vor ManCity.

Das zwischenzeitliche 2:1 durch Arsenals Gabriel Jesus war nicht das sehenswerteste Tor des Nachmittags – das erzielte Thomas Partey mit einem herrlichen Schlenzer zum 1:0. Doch Jesus baute seine Serie aus: Wenn dem Brasilianer in einem Premier-League-Spiel ein Treffer gelang, dann hat sein Team noch nie verloren: Bei 51 Partien gab es 48 Siege und drei Unentschieden.

Zumindest über eine Bestmarke konnte sich auch Tottenhams Harry Kane freuen: Sein verwandelter Elfmeter zum 1:1 war sein 100. Auswärtstor – so viele kann kein anderer Angreifer in der höchsten Klasse Englands vorweisen.

Führungswechsel

Robert Lewandowski sei Dank: Der FC Barcelona hat in Spaniens Eliteklasse die Tabellenführung übernommen. Dabei profitierten die Katalanen allerdings vom Ausrutscher Real Madrids – die Königlichen kamen trotz 1:0-Führung durch Vinicius Junior und einer Überzahl in der Schlussphase nur zu einem 1:1 gegen CA Osasuna. Auch, weil Rückkehrer Karim Benzema für Real einen Strafstoß an die Latte schoss.

Wie man einen knappen Vorsprung ins Ziel bringt, zeigte Barca beim 1:0-Sieg auf Mallorca. Das Goldene Tor schoss Lewandowski. Der polnische Neuzugang aus München wurde zunächst von Ansu Fati in Szene gesetzt. Dann drang der Ausnahmestürmer in den Strafraum ein, schaute kurz ins Zentrum, ob jemand besser postiert war, dann zog er ab und knallte den Ball ins rechte Eck.

Premierentor

Der ehemalige Frankfurter Filip Kostic traf erstmals für seinen neuen Verein Juventus Turin. Beim 3:0-Sieg der Alten Dame in der Serie A gegen den FC Bologna schoss er das Leder ins rechte Eck. Natürlich mit dem linken Fuß, wie es sich für Kostic gehört.

An der Tabellenspitze marschieren der SSC Neapel und Atalanta Bergamo im Gleichschritt. (Björn Mahr und Maximilian Bülau)

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