Berater: „Entscheidungshoheit beim Club“

Gesperrter Calhanoglu zieht Abschied von Bayer 04 in Betracht

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Hakan Calhanoglu spielt seit 2014 für Leverkusen.

Düsseldorf - Der nach einem FIFA-Urteil für vier Monate gesperrte Fußballprofi Hakan Calhanoglu will den Bundesligisten Bayer Leverkusen zum Saisonende womöglich verlassen.

„Wenn ein Angebot kommt, mit dem Bayer 04 einverstanden ist und das auch für Hakan passt, dann werden wir einen Wechsel vollziehen. Die Entscheidungshoheit liegt aber beim Club“, sagte Calhanoglus Berater Bektas Demirtas dem Fachmagazin „kicker“ (Donnerstagausgabe). Der türkische Mittelfeldspieler, der wegen Vertragsbruchs als 17-Jähriger seit 2. Februar gesperrt ist, hat in Leverkusen noch einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2019.

Sportchef Rudi Völler erklärte in einem Interview des „Kölner Stadtanzeiger“, dass man grundsätzlich keinen Spieler verkaufen müsse. „Natürlich haben wir einen interessanten Kader mit vielen jungen Leuten. Das spüren wir in jeder Transferperiode an den Anfragen anderer Clubs“, sagte Völler. „Und wenn ein großes Angebot kommt, mit einer großen Summe, dann müssen wir uns hier alle zusammensetzen und uns damit befassen, wie wir das immer tun.“

Völler betonte auch noch einmal, dass man weiterhin mit Trainer Roger Schmidt arbeiten möchte, auch wenn die momentane Situation nicht zufriedenstellend sei. „Wir wollen es gemeinsam mit dem Trainer schaffen und am Ende der Saison hoffentlich ein positives Fazit ziehen. Ich glaube, mehr Rückendeckung, als wir Roger Schmidt gegeben haben, kann man einem Trainer nicht geben“, befand Völler.

dpa

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