Anregung von BVB-Boss

Watzke: Mehr TV-Geld für Klubs mit vielen Fans

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Macht sich Gedanken um eine neue Verteilung der TV-Gelder: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will mehr für seine Borussia herausholen.

Dortmund - Der Fußball und das liebe Geld - nun äußert sich auch Hans-Joachim Watzke zur Verteilung der TV-Einnahmen. Der BVB-Boss nimmt die Fan-Lager mit ins Boot.

Klub-Boss Hans-Joachim Watzke vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund fordert einen gerechtere Verteilung der TV-Gelder zugunsten der Vereine, die die meisten Fans bewegen. „Wenn ein Klub eine Million Fans in Deutschland hat, 65.000 Zuschauer im Schnitt zu Hause und 5000, die auswärts mitfahren, dann muss sich das auch wirtschaftlich niederschlagen. Der Erfolg muss immer die wesentliche Komponente sein, momentan ist er es zu hundert Prozent“, sagte Watzke im Interview in der Sport Bild.

Man solle vielleicht 25 Prozent über andere Komponenten verteilen, so Watzke weiter, dann wäre Bayern trotzdem noch oben. „Aber das muss auch so sein. Sie haben die größten Leistungen für den deutschen Fußball erbracht. Man kann sie ja nicht für ihren Erfolg bestrafen“, sagte der 56-Jährige.

Zudem sprach der BVB-Chef über drohende Langeweile in der Liga aufgrund der großen der Bayern-Dominanz. „Das Problem des deutschen Fußballs ist, dass es derzeit nur eine Lok mit solchen PS-Zahlen gibt. In Spanien gibt es davon zwei bis drei, genau wie in Italien, in England sind es noch mehr. In Frankreich verliert der Fußball bereits an Attraktivität aufgrund der Dauerdominanz von Paris. Deshalb müssen wir aufpassen. Allerdings daraus zu schließen, man müsse Bayern weniger Geld geben, wäre jedoch völliger Unsinn“, ergänzte Watzke.

sid

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