1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball

Wird der FC Bayern im Winter aktiv? Salihamidzic: „Werden uns die WM sehr genau anschauen“

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Beim FC Bayern drückt die aktuelle Lage aufs Gemüt. Muss der Rekordmeister im Winter handeln? Hasan Salihamidzic nimmt Stellung.

München - Zu Saisonbeginn sah es danach aus, als könnte der FC Bayern auch ohne Robert Lewandowski seine Tore schießen. Dieser Eindruck veränderte sich in den letzten vier sieglosen Bundesliga-Spielen. Vor dem Tor fehlt die Konsequenz und die Präzision.

Liegen die Münchner auf Tabellenplatz fünf, herrscht Alarmstufe Rot - Julian Nagelsmann wollte sich selbst hinterfragen, Oliver Kahn kündigte eine gründliche Analyse an. Was während der Länderspielpause nun an der Säbener Straße analysiert wurde, bleibt vorerst geheim. Einer der Schlüsse könnte jedoch sein, im Wintertransferfenster nochmal aktiv zu werden, bevorzugt auf der Stürmerposition, wo es ganz offensichtlich hakt.

Bayern-Transfers in der Winterpause? Salihamidzic schließt sie nicht aus

Sportvorstand Hasan Salihamidzic gab zum ersten Mal einen Einblick in die Transferpläne der Münchner. „Ich bin nicht der größte Freund von Transfers im Januar, weil ich die Planungen für eine Saison normalerweise im Sommer abgeschlossen habe“, betonte er im vereinsinternen Magazin „51“.

Hasan Salihamidzic kann mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sein.
Hasan Salihamidzic kann mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sein. © Hendrik Schmidt/dpa

Doch ausschließen will er Wintertransfers nicht. „Natürlich werden wir die WM sehr genau verfolgen. An große Transfers glaube ich nicht - ich hoffe vor allem, dass unsere Spieler gesund und verletzungsfrei durchs Turnier kommen“, sagte Brazzo. Verpflichtungen à la Harry Kane sind also unwahrscheinlich.

FC Bayern: Gerüchte um Havertz

Das ist keine Überraschung - mit einer Transfer-Ansage würde man den Bayern-Profis nicht gerade den Rücken stärken, viele sind ohnehin schon formschwach. Auch in der Länderspielpause konnten die meisten Nationalspieler kein Selbstvertrauen tanken.

Zuletzt gab es Gerüchte um ein Bayern-Interesse an Kai Havertz. Ein englischer Journalist behauptete sogar, der FC Chelsea warte auf ein Angebot aus München für den Nationalspieler. Ein Spieler seines Kalibers wäre allerdings so ein „großer Transfer“, wie Salihamidzic ihn ausschloss.

Findet die Nagelsmann-Elf wieder in die Spur zurück, könnten die Bayern den Diskussionen wieder den Wind aus den Segeln nehmen. Im Wiesn-Heimspiel gegen das ebenfalls kriselnde Bayer Leverkusen bietet sich die erste Gelegenheit dazu. (epp)

Auch interessant

Kommentare