„Nicht unser Gradmesser“

RB Leipzig sieht sich nicht als Bayern-Verfolger

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Fordern die Leipziger in der kommenden Saison die Bayern heraus? Trainer Hasenhüttl hält den Ball flach. 

Vizemeister RB Leipzig spielt nächste Saison in der Champions League - und deswegen sieht sich Trainer Ralph Hasenhüttl nicht als Verfolger des FC Bayern. 

Trainer Ralph Hasenhüttl von Vizemeister RB Leipzig sieht sein Team in der neuen Bundesliga-Saison nicht als ersten Herausforderer von Rekordmeister Bayern München. "Ich glaube, dass man uns nicht ganz vorne auf dem Zettel hat", sagte der 49-Jährige im Trainingslager im österreichischen Seefeld: "Man spricht ja in Bayern auch davon, dass Dortmund der erste Verfolger ist. Der FC Bayern ist aber auch nicht von vornherein unser Gradmesser."

Besonders die neu hinzukommende Belastung mit Spielen in der Champions League stellt die Sachsen vor Herausforderungen. "Das Argument, dass wir uns die Woche über für das Wochenende ausruhen können, zählt nicht mehr", sagte Hasenhüttl: "Jetzt sind wir gefordert zu zeigen, dass wir trotzdem guten Fußball spielen können am Wochenende."

Zufrieden zeigte sich der Österreicher mit seinem Kader für die neue Saison. "Ich finde, dass der Kader im Moment absolut das hergibt, was wir brauchen für das Jahr", sagte er: "Wir sind fast auf jeder Position mit richtig Qualität doppelt besetzt. Das wollten wir vor der Saison so."

Angetan war Hasenhüttl auch von Neuzugang Jean-Kévin Augustin von Paris St. Germain. "Augustin ist gegen den Ball schon sehr weit. Da sieht man, dass er das bei seinem Verein vorher auch schon gespielt hat", lobte der Trainer: "Dass er schon gut nachsetzt vorne, ist für unser Spiel sehr wichtig."

sid

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