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Heißer Freitag in Liga zwei: Der Aufstiegskampf spitzt sich zu

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Von: Maximilian Bülau

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Guido Burgstaller (rechts, hier mit Daniel-Kofi Kyereh und Leart Paqarada).
Traf schon im Hinspiel in Nürnberg: St. Paulis Guido Burgstaller (rechts, hier mit Daniel-Kofi Kyereh und Leart Paqarada). © Imago Images/HBM-Media

Heißer Freitag in der 2. Fußball-Bundesliga: Fünf Begegnungen des drittletzten Spieltages werden bereits heute ab 18.30 Uhr (Sky) ausgetragen – und in drei Partien davon geht es um wichtige Punkte für den Aufstiegskampf.

Kassel – Denn Spitzenreiter SV Werder Bremen, der unmittelbare Verfolger FC Schalke 04 sowie der Vierte FC St. Pauli sowie der Sechstplatzierte 1. FC Nürnberg sind im Einsatz. Wir blicken auf die betreffenden Duelle:

St. Pauli – Nürnberg

Gegenwart: Wenn die Gäste aus Franken noch ihre Chance auf einen Aufstiegsplatz wahren wollen, dann müssen sie angesichts eines Rückstands von drei Punkten auf den Viertplatzierten St. Pauli unbedingt gewinnen. Ein besonderes Spiel dürfte die Partie für den österreichischen Stürmer Guido Burgstaller werden, der von 2015 bis 2017 für die Clubberer auf Torejagd ging. Beim 3:2-Auswärtssieg der Hamburger im Hinspiel gelang Burgstaller das frühe 1:0.

Vergangenheit: Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Mai 2001: Damals schafften die St. Paulianer sensationell den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Den entscheidenden Schritt machten die Hamburger am letzten Spieltag wo? In Nürnberg. Der Club stand genauso wie der Tabellenzweite Borussia Mönchengladbach schon als Aufsteiger ins Oberhaus fest, verlor dann trotz 1:0-Führung im heimischen Stadion noch 1:2 gegen die Kiezkicker.

Bremen – Kiel

Gegenwart: Während Kiel mit einem Punkt gegen Werder endgültig den Klassenerhalt sichern könnte, will Bremen den Aufstieg nicht mehr aus der Hand geben. Dafür brauchen die Hanseaten nach dem 4:1-Sieg gegen Schalke in der Vorwoche den nächsten Dreier. Patzen zudem die Konkurrenten, wäre die Rückkehr in die erste Liga in diesem Fall beinahe sicher.

Vergangenheit: Beim Namen Ole Werner denken viele wohl immer noch an Holstein Kiel. Der 33-Jährige spielte für Holstein, er trainierte die zweite Mannschaft, er coachte die Erste, mit der er im vergangenen Jahr im Pokal-Halbfinale stand, nachdem die Norddeutschen in Runde zwei den FC Bayern ausgeschaltet hatten. Im September verließ Werner Kiel. Seit November trainiert er nun den SV Werder. Die ersten sieben Partien gewann er mit Bremen allesamt – nur gegen Heidenheim verlor Werder unter Werner.

Sandhausen – Schalke

Gegenwart: Aus den vergangenen vier Auswärtsspielen holten die Schalker zehn Punkte – bei 11:4 Toren. Die Hoffnungen der Gäste mit Trainer Mike Büskens ruhen auf Stürmer Simon Terodde, dem bereits 25 Treffer in dieser Saison gelangen. Im Hinspiel setzten sich die Gelsenkirchener in der heimischen Arena mit 5:2 durch.

Vergangenheit: Ein aktueller Sandhäuser Profi hat eine Schalker Vergangenheit: Der 31 Jahre alte Top-Stürmer Pascal Testroet, ein gebürtiger Bocholter, stammt aus der Jugend der Königsblauen. Von 2000 bis 2008 gehörte er der Knappenschmiede an, zumindest einmal wurde er in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Heute könnte Testroet den Schalkern einen herben Dämpfer versetzen. Im Hinspiel war er bereits einmal erfolgreich. (Björn Mahr und Maximilian Bülau)

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