Trainer wird an Futsal erinnert

Bayern-Bezwinger Hertha genießt den Moment: „Essen, trinken und feiern“

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Bayern-Bezwinger unter sich: Hertha-Trainer Pal Dardai (dunkle Jacke) herzt seine Profis.

Hertha BSC steht nach dem unerwarteten Heimsieg über den FC Bayern Kopf. Trainer Pal Dardai spendiert freie Tage und freut sich besonders über das zweite Tor.

Berlin - Nach der 2:0-Party hat Pal Dardai seine Bayern-Bezwinger bis zum Dienstag in den Kurzurlaub geschickt. „Es war eigentlich anders geplant, doch jetzt gibt zwei Tage frei. Jetzt können sie essen, trinken und feiern“, sagte der Trainer von Hertha BSC am Samstag. „Das ist ein besonderer Moment. Plötzlich schicken Menschen Nachrichten, die sich ein Jahr nicht gemeldet haben“, berichtete der Chefcoach des Berliner Fußball-Bundesligisten.

„Die ganze Welt hat das Spiel gesehen: Freitagabend gegen Bayern München, ein volles Stadion. Das ist gut für das Image so ein Spiel“, sagte Dardai in bester Laune. Sein Team hatte es am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga geschafft, den Branchenführer aus München erst spielerisch und dann kämpferisch zu beeindrucken.

Dardai freute sich über die neue Kreativität seines Teams. „Das 2:0 war ein toller Spielzug. Das waren nur ein, zwei Kontakte. Wenn du so kombinierst, kannst du das nicht verteidigen“, sagte der Coach. „Das sind viele Elemente von Futsal, von Positionsspiel. Das machen wir seit drei Jahren regelmäßig.“ Dardai sieht die 13 Punkte, mit denen sich Hertha in der Tabellen-Spitzengruppe festgesetzt hat, aber nur als Zwischenresultat. „Zufrieden sind wir erst, wenn wir Weihnachten da oben stehen“, bemerkte der 42-Jährige: „Für dieses Wochenende aber gilt es, erstmal zu genießen.“

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dpa

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