Bayern-Präsident

Hoeneß: "Kein Spieler der Welt ist 100 Millionen Euro wert"

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FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß kritisiert erneut die großen Ablösesummen in diesem Sommer. Foto: Matthias Balk

München (dpa) - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat die horrenden Ablösesummen in diesem Sommer erneut hinterfragt. "Ich bin der Meinung: Kein Spieler der Welt ist 100 Millionen Euro wert", sagte das 65 Jahre alte Vereinsoberhaupt des deutschen Rekordmeisters der "Sport Bild".

In diesem Sommer hatten in Barcelonas Neymar (für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain) und Dortmunds Ousmane Dembélé (für 105 Millionen Euro zum FC Barcelona) gleich zwei Spieler die einstmals magische Marke geknackt. "Ich möchte keinen Spieler für 100 Millionen Euro kaufen, auch wenn ich sie hätte. Dafür ist mir das Geld zu schade", sagte Hoeneß.

Den Transferrekord kommentierte der Bayern-Boss neckisch: "Meines Wissens ist der Fußballer Neymar durch seine neue Ablösesumme nicht besser geworden." Die Münchner hatten sich 2013 selbst mit einer Verpflichtung des Brasilianers beschäftigt, kauften dann aber den späteren WM-Siegtorschützen Mario Götze, der inzwischen wieder zu Borussia Dortmund zurückgekehrt ist.

Die internationalen Ziele will Hoeneß trotz der Sommerrekorde auf dem Transfermarkt nicht anpassen. "Unser Ehrgeiz ist, dass wir ohne Wahnsinns-Transfers Champions-League-Sieger werden. Das wäre mein Traum", sagte der Präsident.

Positiv äußerte sich Hoeneß über den neuen Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Wir sind in diesem Bereich sehr gut aufgestellt, da mache ich mir keine Sorgen", erklärte er. Ex-Profi Salihamidzic habe "übrigens dasselbe Angebot" angenommen, das Philipp Lahm abgelehnt hat, wie Hoeneß betonte.

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