Hoffenheim gegen Darmstadt unter Druck

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Hoffenheims Trainer Huub Stevens versucht vor dem Spiel gegen Darmstadt Druck von seinen Spielern zu nehmen. Foto: Uwe Anspach

Sinsheim (dpa) - Im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga darf sich die TSG 1899 Hoffenheim gegen Darmstadt 98 keinen Patzer leisten. Sieben Punkte beträgt bereits der Rückstand des Dorfclubs aus dem Kraichgau auf den rettende 15. Tabellenplatz.

Trainer Huub Stevens ist daher vor der Partie am Sonntag darum bemüht, seiner Mannschaft etwas von dem enormem Druck zunehmen. "Egal, wie das Spiel ausgeht, am Sonntagabend sind wir definitiv noch nicht abgestiegen", sagte der Niederländer.

Der 62-Jährige widerspricht der Einschätzung, dass dieses Spiel allein entscheidend ist. "Wir haben 15 Endspiele", betonte er. Dafür sieht er sein Team gewappnet. "Wir machen eine Entwicklung durch, die positiv ist", behauptete Stevens. Der Trainer-Senior ist derzeit vor allem auch als Psychologe gefordert. "Wenn ich auch noch draufhaue und negativ bin, wird es eng", räumte er ein.

Kapitän Kevin Volland wird nach der Denkpause in München, wo er beim 0:2 in der Vorwoche 77 Minuten auf der Bank schmorte, wohl wieder in der Startformation stehen. Für die ins Training zurückgekehrten Pirmin Schwegler und Eugen Polanski kommt die Partie laut Stevens noch zu früh.

Die Gäste, die in der Fremde bisher schon 14 Punkte holten und damit vor dem Spieltag das viertbeste Auswärtsteam der Bundesliga stellten, müssen auf Rechtsverteidiger György Garics verzichten. Der 31-Jährige fällt wegen anhaltender Kniebeschwerden aus. Florian Jungwirth wird ihn vertreten. "Sonst sind alle Mann an Bord", sagte Trainer Dirk Schuster.

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