Gnabry und Demirbay verletzt

Hoffenheim-Trainer Nagelsmann übt heftige Medienkritik

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Ist mit der Berichterstattung nach dem Spiel beim FC Liverpool nicht einverstanden: 1899-Coach Julian Nagelsmann. Foto: Dave Thompson

Zuzenhausen (dpa) - Julian Nagelsmann hat mit heftiger Medienkritik auf die aus seiner Sicht zum Teil überzogenen Schlagzeilen nach dem Champions-League-Aus der TSG 1899 Hoffenheim beim FC Liverpool reagiert.

"Es ärgert mich, wie in einigen Medien über meine Spieler geschrieben wird. Ich empfinde das als unverschämt und ungerecht", sagte Nagelsmann.

Hoffenheim hatte das Playoff-Rückspiel in Liverpool mit 2:4 verloren. Dabei bot die TSG in der ersten halben Stunde eine schwache Leistung. Dies habe er auch ehrlich analysiert, sagte Nagelsmann. "Ich empfinde es aber als grenzwertig, die Spieler zu beleidigen. Es ist ein Wahnsinn, wie über Menschen gesprochen wird. Und dann regen wir uns auf, wenn sich die Leute gegenseitig die Köpfe einschlagen", kritisierte der 30-Jährige.

Vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr) bangt Nagelsmann zudem um den Einsatz von Serge Gnabry und Kerem Demirbay. "Stand heute ist es sehr unwahrscheinlich, dass beide dabei sind", sagte er. "Serge ist umgeknickt, Kerem hat einen Schlag abbekommen. Sein Fuß ist blau und dick - das sieht noch nicht so gut aus. Wir werden spontan entscheiden, ob wenigstens einer spielen kann."

Die Playoff-Pleite in Liverpool haben die Kraichgauer abgehakt. "Wir haben das kurz analysiert und konzentrieren uns jetzt voll auf das schwere Spiel in Leverkusen", erklärte Nagelsmann.

Infos zum Spiel auf Bundesliga-Homepage

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