Neuer Innenverteidiger auf Schalke

Badstuber will „Gewinnermentalität reinbringen“

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Spielt bald in Königsblau: Holger Badstuber.

Gelsenkirchen - Zwei Neu-Gelsenkirchener haben mit dem FC Schalke 04 viel vor. Holger Badstuber verspricht sich vor allem mehr Einsätze, Guido Burgstaller will sich im Weinzierl-Team „voll reinhauen“.

Holger Badstuber saß mit einem Grinsen im Blauen Salon der Gelsenkirchener Arena. Und geriet regelrecht ins Schwärmen von seinem neuen Halbjahres-Arbeitgeber. „Schalke hat ein riesiges Potenzial“, sagte die Leihgabe des deutschen Meisters FC Bayern München am Freitag bei ihrer offiziellen Vorstellung.

Voller Überzeugung habe er sich entschieden, die Chance auf Spielpraxis in der Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl nutzen zu wollen. Und eines will er nun nachdrücklich tun: „Ich möchte meine gelernte Gewinnermentalität hier reinbringen. Ich fühle mich wohl, ich bin absolut bereit.“

Burgstaller vom Club zu Schalke

Seit Donnerstag sind zwei Personalfragen auf Schalke geklärt: Badstuber kommt bis Saisonende vom Carlo-Ancelotti-Team aus München. Der bisherige Nürnberger Zweitliga-Torjäger Guido Burgstaller wechselt für rund 1,5 Millionen Euro bis 2020 vom „Club“ zu den Königsblauen.

Guido Burgstaller kommt mit der Empfehlung von 14 Treffern in 16 Hinrundenpartien vom Club.

„Ich werde mich voll reinhauen und alles geben, damit die Mannschaft Erfolg hat. Ich bin überzeugt davon, dass ich dem Team mit meinen Qualitäten helfen kann“, sagte der 27 Jahre alte Österreicher. Schalke sei ein „großer Verein“. Das sehen wohl beide so, obwohl Schalke nach 16 Spieltagen mit 18 Punkten lediglich Tabellenrang elf in der Bundesliga innehat. Und das genügt den Eigenansprüchen nach dem Umbruch mit der Weinzierl-Verpflichtung und der Installierung von Christian Heidel als Sportvorstand keineswegs.

Heidel: „Kader verstärkt“

Nun soll das Nationalspieler-Duo Badstuber und Burgstaller die Defensive und die Offensive auf Schalke stabiler machen. Heidel ist überzeugt: „Mit den beiden Transfers haben wir unseren Kader auf den beiden Positionen verstärkt, bei denen wir den größten Bedarf haben“, ließ der ehemalige Mainzer wissen, als die Verträge unterschrieben waren.

Der in seiner Profilaufbahn häufig verletzte Badstuber und Torjäger Burgstaller sehen in ihrer neuen Aufgabe vor allem eines: eine mehr als gute Konstellation, sich - wie Badstuber - wieder komplett im Ligaalltag zu etablieren und - wie Burgstaller - einen weiteren Karriereschritt machen zu können.

„Dass ich nun hier spielen darf, macht mich sehr glücklich“, kommentierte Burgstaller nach 14 Hinrundentreffern für Nürnberg den Transfer. Seine Hoffnung: „Dass es so weitergeht.“ Ihm ist indes eines bewusst, bekannte er: „Ich weiß auch, dass das Leben leider kein Wunschkonzert ist.“

dpa/snacktv

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