Nach der Niederlage gegen den FC Heidenheim

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel trennt sich vom Kasseler Fußballtrainer Andre Schubert

14.09.2019, Baden-Württemberg, Heidenheim: Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Heidenheim - Holstein Kiel, 6. Spieltag in der Voith-Arena. Trainer Andre Schubert von Kiel (M) steht zwischen den Spielern Hauke Wahl (r) und Stefan Thesker. Foto: Stefan Puchner/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
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Wurde freigestellt: Kiels-Cheftrainer - der aus Kassel stammende Andre Schubert.

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat sich am Tag nach der 0:3-Niederlage beim FC Heidenheim von seinem Cheftrainer Andre Schubert getrennt.

Wie die Schleswig-Holsteiner am Sonntag mitteilten, wurde der 47 Jahre alte Coach mit sofortiger Wirkung freigestellt. 

Diese Entscheidung sei das Ergebnis aus intensiven Gesprächen mit dem Aufsichtsrat und dem Präsidium zu der aktuellen Situation und der Entwicklung der Mannschaft der letzten Wochen. 

Kiels Sportchef  Fabian Wohlgemuth: "Der Saisonstart lief nicht, wie wir uns das vorgestellt haben"

Eine kurzfristige Nachfolgeregelung werde "in den nächsten Tagen bekanntgegeben", hieß es in der Mitteilung weiter. "Die Vorbereitung und der Saisonstart liefen nicht so, wie wir es uns erhofft haben", erklärte Sportchef Fabian Wohlgemuth zur Trennung von Schubert, der erst im Sommer die Nachfolge des zum VfB Stuttgart gewechselten Tim Walter angetreten hatte. 

Mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen sind die Kieler aber in die Abstiegszone gerutscht. "Für unsere Entscheidung, uns von Andre Schubert zu trennen, waren nicht vorrangig die durchwachsenen Ergebnisse ausschlaggebend", sagte Wohlgemuth. 

Kiel ist nicht überzeugt von Trainer Andre Schubert

"Uns war bewusst, dass es nach einem so großen personellen Umbruch nicht leicht wird, innerhalb kürzester Zeit eine homogene Einheit auf und neben dem Platz zu formen. Das Präsidium ist nach gemeinsamer Analyse der sportlichen Situation jedoch nicht mehr davon überzeugt, dass wir in dieser Konstellation unsere Ziele erreichen können."

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