Ministerpräsident träumt

Seehofer wünscht sich Bundesliga mit nur bayerischen Klubs

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Horst Seehofer könnte sich eine Bundesliga nur mit bayerischen Teams vorstellen.

München - Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) träumt von einer Fußball-Bundesliga mit ausschließlich bayerischen Mannschaften - das wäre für ihn ein ganz großes Weihnachtsgeschenk. 

„Mein Wunschtraum wäre mal, dass wir so viele bayerische Klubs in der 1. Liga haben, dass die Diskussion aufkommen könnte, wir machen eine Fußball-Bundesliga für Bayern“, sagte Horst Seehofer der Deutschen Presse-Agentur in München.

Ein erster Schritt zu diesem Ziel wäre der Aufstieg des 1. FC Nürnberg und der Spielvereinigung Greuther Fürth im neuen Jahr: „Ich wünsche mir in allem Ernst, dass unsere großen, traditionsreichen Clubs wieder den Anschluss in die 1. Klasse finden. Am besten schaut das für den Club aus.“ Dieser sei „realistisch dran, macht jetzt eine sehr kluge Sportpolitik, auch mit jungen Leuten, mit ganz anderen Namen“.

Momentan spielen der Rekordmeister FC Bayern, der Aufsteiger FC Ingolstadt und der FC Augsburg im Fußball-Oberhaus. In der Saison 2012/13 hatte es sogar vier bayerische Bundesligisten gegeben: neben Bayern München auch Augsburg, Nürnberg und Fürth.

Seehofer betonte: „Was mir ein Herzenswunsch ist, auch wenn es im Moment nicht so aussieht, dass auch die 60er wieder Boden unter die Füße bekommen und sich mal so wie der Club nach oben entwickeln.“ Kandidaten zumindest für die 2. Liga seien auch die Würzburger Kickers, Jahn Regensburg, Wacker Burghausen und die Spielvereinigung Unterhaching.

dpa

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