HSV droht Déjà-vu - gegen Köln muss ein Sieg her

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HSV-Trainer Bruno Labbadia muss mit Personalquerelen und dem Druck vor dem Spiel gegen Köln kämpfen. Foto: Christian Charisius

Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV kämpft nach seinem Rückrunden-Fehlstart gegen den Absturz. Bei einer Niederlage am Sonntag gegen den 1. FC Köln droht den Hanseaten ein Déjà-vu wie in den beiden Jahren zuvor, als sie jeweils erst in der Relegation den Klassenverbleib schafften.

"Am liebsten sind mir sechs Punkte gegen Köln, die wir im Hinspiel schon hätten schlagen können, und dann gegen Gladbach", sagte Trainer Bruno Labbadia mit Blick auf die beiden Heimspiele binnen einer Woche. Die Saisonbilanz der Norddeutschen im Volkspark liest sich allerdings ernüchternd: erst zwei Siege, zuletzt vier Niederlagen in den vergangenen fünf Partien.

Zu der angespannten HSV-Situation passte der Trainingseklat um Ivo Ilicevic und Michael Gregoritsch. Ilicevic wurde für seinen Kopfstoß gegen Gregoritsch suspendiert und muss eine Geldstrafe im vierstelligen Bereich zahlen. Für Ilicevic soll gegen Köln Winter-Zugang Josip Drmic auf dem linken Flügel für Torgefahr sorgen.

Neben dem 23 Jahre alten Schweizer Nationalspieler könnte auch Emir Spahic nach einer Bauchmuskelverletzung wieder dabei sein - er wäre eine Alternative zum Brasilianer Cléber. Noch keine Hoffnung auf einen Einsatz kann sich der Schwede Nabil Bahoui machen.

Die Kölner reisen selbstbewusst nach Hamburg: Das Team von Trainer Peter Stöger ist in der Fremde seit vier Spielen (ein Sieg, drei Unentschieden) ungeschlagen. Zudem können sie fast in Bestbesetzung auflaufen, lediglich Matthias Lehmann fehlt wegen seiner Gelbsperre. Seine Position im defensiven Mittelfeld soll Kevin Vogt übernehmen. Die Rheinländer haben in den vergangenen zehn Jahren allerdings in der 1. und 2. Liga nur ein Spiel zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag gewonnen.

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