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Top 5 des Wochenendes: Western United erstmals australischer Meister, Grimm mit Bestleistung

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Von: Maximilian Bülau, Björn Mahr

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Jubel bei den Spielern von Western United.
Jubel bei den Spielern von Western United: Der Klub aus Melbourne mit Leo Lacroix (links) sicherte sich erstmals den Titel in Australien. © Imago/Icon SMI

Große Augenblicke, bewegende Momente – der Sport bietet auch abseits der ganz großen Bühnen einiges. Wir haben die besonderen Geschichten in einer Top 5 zusammengefasst.

1. Wie im Rausch: Was für ein Wochenende für Siebenkämpferin Vanessa Grimm aus Hofgeismar. Die 25-Jährige stellte beim Wettkampf in Götzis (Österreich) nach überstandener Corona-Infektion eine neue persönliche Bestleistung auf. Mit 6323 Punkten landete Grimm auf Rang drei hinter Anouk Vetter aus den Niederlanden und Adrianna Sulek aus Polen. Im vergangenen Jahr war die 25-Jährige noch Fünfte in Götzis geworden. Ihr Erfolg bedeutet gleichzeitig, dass sie das EM-Ticket für den Heimwettkampf in München im August sicher hat. Im Livestream äußerte sich Grimm nach ihren zwei Tagen wie im Rausch: „Das EM-Ticket war das Hauptziel. Wahnsinn! Dritte geworden! Das ist total cool. Es hat mega Spaß gemacht.“

Kurz nach Grimm hatte auch Weltmeister Niklas Kaul Grund zum Jubeln. Mit 8303 Punkten erfüllte der 24 Jahre alte Mainzer sicher die Norm (8100) für die Heim-EM. Für die WM im Juli hat er eine Wildcard.

2. Wie im Traum: 2018 gegründet, 2019 gestartet und nun Meister – geht nicht? Geht doch. Der australische Verein Western United aus Melbourne hat in seiner dritten Saison erstmals den Titel in der A-League gewonnen. Im entscheidenden Spiel siegte das Team 2:0 bei Melbourne City, für das der Ex-Herthaner Matthew Leckie auf Torejagd geht. Bei Western United spielt der Schweizer Leo Lacroix, der 2018/19 16 Partien für den Hamburger SV in der 2. Bundesliga absolviert hatte.

3. Wie von einem anderen Stern: So präsentierten sich in diesem Jahr die Handballerinnen von der SG BBM Bietigheim. Das Team krönte seine Traumsaison nun auch noch mit dem Pokalsieg. Gegen den VfL Oldenburg gewannen die Bietigheimerinnen im Endspiel 40:30 (17:12). Bereits zuvor hatte sich der Klub die Titel in der Meisterschaft sowie der European League gesichert. Der Erfolg im Pokalfinale war der 53. in Folge. Bereits zu Beginn der Spielzeit hatte Bietigheim den Supercup gegen Borussia Dortmund gewonnen.

4. Wie im Märchen: Aus Norwegen kommen zwar viele großartige Handballer, aber die Vereinsteams waren bisher von einem europäischen Titel weit entfernt. Der letzte Sieg liegt 26 Jahre zurück: 1996 triumphierte Drammen. Nun schaffte Naerbö das kaum für möglich Gehaltene und holte gegen den rumänischen Vertreter Baia Mare den Pokal im EHF European Cup. Nach dem 29:25 im Hinspiel setzte sich das Team auch im Rückspiel durch: 27:26. Vater des Erfolges ist ein Däne und früherer deutscher Frauen-Bundestrainer: Heine Jensen.

5. Wie zu besten Zeiten: Und diese Zeiten liegen noch gar nicht lang zurück. Die A-Jugend-Fußballer von Borussia Dortmund sind nach einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen Hertha BSC Deutscher Meister. Und die Kicker aus dem Ruhrpott haben damit auch den Titel verteidigt. Der letzte Erfolg gelang allerdings 2019. Wegen der Corona-Pandemie fand in den vergangenen beiden Jahren keine Endrunde um die Meisterschaft der U19-Fußballer statt. Damals hatte sich der BVB gegen den VfB Stuttgart durchgesetzt.

Nun mussten die Dortmunder zwar zunächst einem Rückstand hinterherlaufen, Luca Wollschläger hatte die Berliner in Führung gebracht (12.). Aber Top-Talent Jamie Bynoe-Gittens (37.) und Bradley Fink (49.) drehten die Partie zugunsten der Schwarz-Gelben. Für den BVB war es der neunte Erfolg in dieser Altersklasse. (Maximilian Bülau und Björn Mahr)

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