„Spaß ist das Wichtigste“

Interview mit Schirmherr Giese über die Endrunde des HNA-EAM-Cups

Interessiert an den Aufgaben eines Trainers: Henrik Giese vom KSV Hessen (links, hier mit Coach Tobias Cramer) ist Schirmherr des HNA-EAM-Cups. Die Endrunde des Jugendturniers findet am Samstag in Nieste statt. Foto: Hedler

Kassel. Für die F-Jugendfußballer steigt die Spannung. Die Endrunde des HNA-EAM-Cups findet am Samstag ab 10 Uhr auf dem Sportplatz in Nieste statt. Zehn Mannschaften treten an, um in das Finale einzuziehen.

Das findet eine Woche später im Auestadion statt. Wir haben mit dem Schirmherrn Henrik Giese gesprochen, der nicht nur Regionalliga-Spieler des KSV Hessen Kassel, sondern auch Jugendtrainer ist.

Herr Giese, wie begann Ihre Laufbahn als Fußballer? 

Henrik Giese: Auch bei mir ging es früh los bei den Bambinis – auch Pampas-Jugend genannt. Es gab viele Turniere, Spiele und natürlich viel Spaß. Ein Ball in die Mitte und alle hinterher.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Zeit im Jugendfußball? 

Giese: Es war einfach nur eine schöne Zeit. Wir haben viele Turniere und Spiele absolviert. Ich hatte zum Glück viele Trainer, vor allem mein Vater, die das viele Spielen gefördert haben. Das ist auch ein Tipp, den ich jungen Spielern geben kann: Kickt so häufig wie möglich.

Haben Sie weitere Tipps für junge Fußballer, die es anstreben, einmal höherklassig Fußball zu spielen? 

Giese: Das Wichtigste in diesem Alter ist, Spaß am Fußball zu haben. Aber man kann auch schon immer mal versuchen, den Ball mit dem schwächeren Fuß mitzunehmen. Heutzutage gibt es auch schon im Jugendbereich viele beidfüßige Spieler. Wichtig ist es auch, immer ein Auge für den Mitspieler und das Gesamtspiel zu haben.

Warum haben Sie die Schirmherrschaft über das Turnier übernommen? 

Giese: Ich bin beim KSV Hessen auch als Jugendtrainer tätig. Ich habe ein Faible dafür, auch bedingt durch mein Studium. Daher habe ich zugesagt, als ich gefragt wurde und nehme mir gerne Zeit dafür. Ich bin als Trainer mit meinen Jugendspielerinnen viel unterwegs. Natürlich ist es auch stressig bei dreimal Training und einem Spiel am Wochenende, aber wenn man es gerne macht, dann kommt es einem nicht wie Stress vor.

Was muss eine Mannschaft mitbringen, um so ein Turnier wie den Jugendcup zu gewinnen? 

Giese: Man braucht auf jeden Fall einen guten Torhüter und eine homogene Mannschaft. In jedem Mannschaftsteil werden gute Kicker benötigt. Am Wichtigsten ist es jedoch, dass die Mannschaft auch als solche funktioniert und jeder für jeden da ist.

Sie trainieren selbst die B-Juniorinnen des KSV Hessen. Was treibt Sie an, diese Aufgabe auszuüben? 

Giese: Ich war schon bei vorherigen Vereinen als Co-Trainer beziehungsweise als Pate aktiv und ich wollte sehen, was auf einen Trainer zu kommt. Ich wollte einen Einblick bekommen in die Trainingsgestaltung und -steuerung. Ich interessiere mich sehr für die Abläufe. Die Aufgaben sind zwar noch nicht so umfassend wie bei unserem Trainer im Herrenbereich, aber ähnlich und man bekommt dennoch einen guten Einblick in die Aufgaben des Trainers.

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