Nach Wolfsburg auch Frankfurt raus

Europa League: Jetzt also nur noch Leverkusen

Moussa Diaby (links) und Lars Bender.
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Streicheleinheit: Moussa Diaby (links) und Lars Bender.

Drei unterschiedliche Ausgangspositionen – doch am Ende kam alles so, wie man es erwartet hatte. Die Fußball-Bundesligisten aus Wolfsburg und Frankfurt konnten die Hinspiel-Niederlagen im Achtelfinale der Europa League nicht wettmachen.

Die Niedersachsen schieden nach 1:2 in der ersten Begegnung ja schon am Mittwoch durch ein 0:3 in Donezk aus. Gestern erwischte es nun auch die Eintracht. Leverkusen siegte dagegen ein zweites Mal gegen die Glasgow Rangers und trifft nun auf einen Favoriten.

Eintracht Frankfurt

Sie waren bemüht – doch das allein reichte den Hessen am Ende nicht. Die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel gegen den FC Basel war eine zu große Hypothek, als das die Spieler von Trainer Adi Hütter dieses Ergebnis am Donnerstagabend in der Schweiz noch hätten drehen können. Dabei versuchten die international zuletzt so begeisternden Hessen noch einmal alles – blieben aber glücklos. Und kassierten durch Fabian Frei zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit dann sogar noch das 0:1. Gleichzeitig das Endergebnis.

Für die Eintracht endet so eine lange Reise. Denn in der kommenden Spielzeit werden die Frankfurter in keinem internationalen Wettbewerb vertreten sein. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, die Europa League zu gewinnen und dann in der Champions League zu starten. Im vergangenen Jahr erreichten die Hessen noch das Halbfinale der Euro League.

Bayer Leverkusen

Die deutschen Hoffnungen ruhen nun also voll und ganz auf Bayer Leverkusen. Das Werksteam setzte sich nach einem 3:1-Heimsieg auch in Glasgow gegen die Rangers durch. 1:0 stand es am Ende nach einen Treffer von Moussa Diaby (51.). Bayer hätte aber auch durchaus deutlich höher gewinnen können, vergab viele Chancen.

Für die Leverkusener geht es nun bereits am Montag weiter. Gegner im Achtelfinale ist dann Inter Mailand. Gespielt wird Düsseldorf. Die Mailänder setzten sich mit 2:0 gegen den FC Getafe aus Spanien durch und sind einer der Favoriten auf den Titel. Das Team von Trainer Antonio Conte wurde in der Serie A nach einem starken Schlussspurt nach der Coronapause noch Vizemeister hinter Juventus Turin. (Maximilian Bülau)

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