Neues Konzept

Jetzt will der FC Bayern ein Vorbild in Sachen Umweltschutz werden

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Die Einwegbecher in der Allianz Arena sollen bald ersetzt werden.

Vorreiter ist der FC Bayern ja in mehr als einem Bereich. Nun will der deutsche Rekordmeister auch in Sachen Umweltschutz positiv auffallen. Dazu wird im Heimspiel gegen Hannover 96 ein neues Konzept getestet.

München - Der FC Bayern will sich stärker als bislang für den Umweltschutz einsetzen und dafür künftig bei Heimspielen nur noch Mehrwegbecher mit Pfand ausgeben. Am Samstag gegen Hannover 96 soll ein Testlauf stattfinden, spätestens zur nächsten Saison will der deutsche Fußball-Rekordmeister die Einwegbecher komplett abgeschafft haben. „Wir möchten als Vorbild in den Vordergrund treten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag im bayerischen Umweltministerium. „Der Fußball kann einen wertvollen Beitrag leisten, um für das Thema zu sensibilisieren.“

Als Gesicht der Initiativen von Verein und Ministerium wurde Mats Hummels, der sich privat für einen guten Zweck einsetzt, auserkoren. „Das Thema erscheint noch ein klein bisschen zu wenig auf dem Radar“, sagte der Weltmeister und meinte: „Wenn man sich überlegt, wie viele Jugendliche sich bei Spielern den Torjubel abschauen, dann können sie sich vielleicht auch da was abschauen.“

Mats Hummels findet‘s gut

Hummels erzählte von seiner Kindheit, als er im Olympiastadion und im Sportpark Unterhaching auf den Tribünen Pfandbecher sammelte. „Es war ganz nett, ein paar Euro damit zu verdienen“, sagte er und ergänzte zur neuen Kampagne schmunzelnd: „Allein für die kleinen Jungs, die sich das Taschengeld aufbessern, lohnt es sich auf jeden Fall.“

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf berichtete, dass jährlich in Deutschland drei Milliarden Einwegbecher weggeworfen werden und lobte den FC Bayern als „unglaublich starken Partner“. Der Verein ist seit 2015 Mitglied der Bayerischen Klima Allianz. Für 2019 plant der FCB, eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Arena-Gelände anzubringen.

dpa

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