Genervt von Transferspekulationen

Schmadtke ermahnt Modeste: "Man sollte nicht pokern, wenn ...“

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Anthony Modeste weinte nach dem letzten Saisonspiel gegen Mainz.

Geht er oder bleibt er? Die Spekulationen um die Zukunft von Anthony Modeste vom 1. FC Köln reißen nicht ab. Jetzt ermahnt Manager Jörg Schmadtke den Stürmer.

Köln - Die immer neuen Transferspekulationen um Torjäger Anthony Modeste (29) gehen Manager Jörg Schmadtke vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln allmählich auf die Nerven. "Man sollte nicht pokern, wenn man nur eine Sieben oder Acht auf der Hand hat. Man sollte vorsichtig sein, dass man sein Blatt nicht überreizt", sagte der 53-Jährige dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Schmadtke betonte im Express: "Wenn ein Spieler, der bis 2021 Vertrag hat und keine Ausstiegsklausel besitzt, meint, es besteht Redebedarf, dann ist es an ihm, sich zu melden. Sonst verkehren wir hier die Welt. Nach meiner Einschätzung ist die Situation eindeutig."

Der chinesische Erstligist Tianjin Quanjian hat offenbar einen neuen Anlauf gestartet, Modeste zu verpflichten. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll der 29-Jährige per annum 10 Millionen Euro netto verdienen. Als Ablösesumme sind 30 Millionen Euro für den FC-Angreifer im Gespräch. Modeste soll einen Mehrjahresvertrag erhalten, laut Schmadtke liegt allerdings keine offizielle Anfrage vor.

Schmadtke ermahnte den französischen Torjäger: "Tony muss aufpassen, dass er das Spielchen nicht übertreibt. Sonst erscheinen seine 25 Tore irgendwann auch in einem anderen Licht. Er hat seinen Job gemacht, und er wurde dafür sehr gut bezahlt."

In der Winterpause war der Stürmer schon einmal von Tianjin Quanjian umworben worden. Dabei waren als Ablösesumme sogar 40 oder 50 Millionen Euro im Gespräch gewesen. Mit 25 Saisontoren war Modeste in der abgelaufenen Saison bester Kölner Bundesliga-Schütze seit mehr als 30 Jahren, er ist der Hauptgrund für Rang fünf in der Abschlusstabelle.

SID

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