Verein distanziert sich deutlich

„Judenschweine“: Antisemitismus-Skandal bei Wiener Stadtderby

Wien - Zu einem widerwärtigen Vorfall kam es beim Stadtderby der beiden Amateurmannschaften von Rapid Wien und Austria Wien. Teile der Zuschauer skandierten antisemitische Ausrufe.

Fans des österreichischen Fußball-Rekordmeisters Rapid Wien haben für einen Antisemitismus-Skandal gesorgt. Unmittelbar nach dem "kleinen" Derby zwischen den Amateurmannschaften von Rapid und Austria Wien (1:2) in der dritthöchsten Spielklasse des Landes skandierten Heim-Anhänger am Dienstag mehrfach "Judenschweine" in Richtung der Gastmannschaft und deren Anhängerschaft.

Der Vorstand von Rapid Wien distanzierte sich von den Vorfällen. "Eine kleine Gruppe von Besuchern tat sich durch antisemitische Rufe hervor, der SK Rapid verurteilt diese als Gastgeber dieses Spiels auf das Allerschärfste", erklärte der Klub.

Der 32-malige Landesmeister kündigte juristische Schritte an: "Behördliche Ermittlungen gegenüber den Verursachern werden von Seiten des SK Rapid voll unterstützt. Jene Personen, die sich nachweislich an diesen Beschimpfungen beteiligt haben, werden umgehend mit Hausverbot für sämtliche Veranstaltungen des SK Rapid belegt."

SID

Rubriklistenbild: © dpa

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