Umworbener Trainer

Nagelsmann verlängert langfristig in Hoffenheim

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Julian Nagelsmann hat seinen Vertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim bis 2021 verlängert.

Julian Nagelsmann war von mehreren Bundesligisten heiß umworben worden. Doch nun hat der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim seinen Vertrag langfristig verlängert.

Sinsheim - Die 1899 Hoffenheim hat Erfolgstrainer Julian Nagelsmann langfristig an sich gebunden. Wie der Tabellenvierte der abgelaufenen Saison am Freitag mitteilte, verlängerte der 29-Jährige seinen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2021. Zudem bleibt Sportchef Alexander Rosen bis 2020 bei der TSG, die erstmals in der Vereinsgeschichte an der Qualifikation zur Champions League teilnimmt. 

Nagelsmann, der zuletzt auch als kommender Trainer bei Rekordmeister Bayern München gehandelt wurde, erklärte: "Diese personelle Weichenstellung ist ein Meilenstein auf unserem eingeschlagenen Weg, denn sie ist ein starkes Zeichen an den Klub, die Mannschaft sowie das Funktionsteam und ein Ausweis für Kontinuität und Stabilität." Er verspüre "große Lust und Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen", sagte der 29-Jährige. 

"Julian und Alex haben mit ihrer Kompetenz, Geduld, Weitsicht und Hartnäckigkeit maßgeblich zur großartigen sportlichen Entwicklung der TSG Hoffenheim beigetragen", sagte Geschäftsführer Peter Görlich: "Gemeinsam ist es ihnen gelungen, mit dem effizienten Einsatz begrenzter finanzieller Mittel eine Mannschaft zu formen, die mit erfrischendem und mutigem Offensivfußball nicht nur national zu begeistern wusste, sondern nun auch für die TSG Hoffenheim zum ersten Mal das Tor nach Europa aufgestoßen hat. Der jüngste Erfolg trägt klar die Handschrift der beiden." 

Als jüngster Cheftrainer in der Fußball-Bundesliga hatte Nagelsmann die TSG am 11. Februar 2016 in höchster Abstiegsnot von Huub Stevens übernommen und mit den Kraichgauern nach einem Kraftakt die Klasse gehalten. In der abgelaufenen Saison führte Nagelsmann Hoffenheim erstmals in den Europapokal. Rosen ist in Hoffenheim seit 2010 in unterschiedlichen Funktionen tätig, seit 2013 trägt Rosen die Verantwortung für den Profifußball.

dpa

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