Monaco hofft noch

Juve will mit Khedira ins Königsklassen-Finale

+
Sami Khedira (r, mit Gonzalo Higuain) kann mit Juventus Turin das Finale der Champions League erreichen. Foto: Alessandro Di Marco

2015 scheiterte Juve im Endspiel in Berlin an Barcelona, dieses Jahr wollen sich Buffon & Co. ihren großen Traum vom Königsklassen-Titel erfüllen. Die Chancen vor dem Halbfinal-Rückspiel gegen Monaco stehen gut - doch auch die Gäste glauben an ihre Chance in Turin.

Turin (dpa) - Juventus Turin will mit Weltmeister Sami Khedira das zweite Champions-League-Finale innerhalb von drei Jahren perfekt machen. Der italienische Fußball-Rekordmeister geht nach dem 2:0 im Hinspiel als klarer Favorit in das Halbfinal-Rückspiel gegen AS Monaco.

Juve gewann die Königsklasse zuletzt 1996, 2015 verlor das Team das Finale gegen den FC Barcelona. Monaco stand 2004 im Endspiel und unterlag dem FC Porto. Fast alle Faktoren sprechen vor der Partie für Juve, aber Monaco hofft noch.

COMEBACK-QUALITÄTEN: Im Achtelfinale setzte sich Monaco trotz eines 3:5 im Hinspiel gegen Manchester City noch durch - und genau darauf hofft der französische Tabellenführer auch gegen Juve. "Wir sind zuversichtlich und werden alles versuchen", sagte Trainer Leonardo Jardim. Bernardo Silva versprach den Fans: "Vieles ist möglich."

TRIPLE-TRÄUME: Als erstes italienisches Team seit Inter Mailand 2010 will Juve das Triple feiern. Die sechste Meisterschaft in Serie könnte die alte Dame am Sonntag mit einem Sieg bei AS Rom perfekt machen, im Pokalfinale heißt der Gegner Lazio Rom.

DFB-DUELL: Sami Khedira gewann 2014 mit Real Madrid die Champions League, sein DFB-Kollege Toni Kroos 2016. In diesem Jahr könnten sich die beiden Nationalspieler im Finale in Cardiff gegenüberstehen, Khedira will mit Juve am Dienstag als erster den Sprung ins Endspiel schaffen. "Wir haben den gleichen Traum wie unsere Fans, aber wir sind keine Träumer und müssen hart arbeiten", sagte der 30-Jährige, der nach seiner Gelb-Sperre im Hinspiel in die Startelf zurückkehrt.

HEIMSTÄRKE UND ABWEHRBETON: Nicht nur der 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel spricht für Juve. Seit 22 Heimspielen ist das Team in den europäischen Wettbewerben ungeschlagen, die letzte Niederlage gab es im April 2013 gegen den FC Bayern. Dazu kommt die Abwehrstärke der alten Dame: In den fünf K.o.-Spielen in dieser Königsklassen-Saison blieb die Mannschaft von Massimiliano Allegri ohne Gegentor. Monaco baut dagegen auf seinen formstarken Angriff um Routinier Radamel Falcao und das erst 18 Jahre alte französische Super-Talent Kylian Mbappé, das in den vergangenen 20 Spielen für Monaco 18 Mal traf.

GROßER TRAUM: Weltmeister war er schon, auch sonst hat Juves Kapitän Gianluigi Buffon fast alles erreicht. Nur der Königsklassen-Titel fehlt dem 39-Jährigen noch, 2015 und 2003 unterlag er mit Juve jeweils im Finale. "Es würde mir sehr viel bedeuten", sagte der italienische Rekord-Nationalspieler zu einem möglichen Triumph in Cardiff im Finale am 3. Juni. "Es wäre die größte Freude meiner Karriere, zusammen mit dem Weltmeistertitel 2006, weil es der Lohn am Ende eines sehr schwierigen Weges wäre. Ich wollte diesen Pokal immer gewinnen und ich war überzeugt, es schaffen zu können."

UEFA zu Juventus - Monaco

Pressemappe zur Partie

Aussagen Buffon

Tweet Sami Khedira

Live-Blog Juve

Aussagen Juve-Spieler

Siegerliste Champions League

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.