Kahn: Schwules Coming-out in Bundesliga denkbar

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Oliver Kahn

Köln - Für den ehemaligen Oliver Kahn ist die Bundesliga reif für ein Coming-out. Der Ex-Nationaltorwart stellt einen Wandel fest.

„Ich könnte mir vorstellen, dass es heutzutage kein großes Problem mehr darstellt, wenn sich ein Spieler zu seiner Homosexualität bekennt“, sagte der 43-Jährige im Interview mit der Schweizer Zeitung Der Sonntag.

Laut Kahn habe sich die Gesellschaft verändert: „Zu meiner Zeit war der Fußball ein Macho-Geschäft. Das hat sich zum Glück geändert. " Probleme könne es für einen homosexuellen Spieler, der sich oute, allerdings laut Kahn mit den gegnerischen Fans geben.

Neue Rangliste: Die 20 umsatzstärksten Klubs der Welt

Hier sehen Sie die 20 umsatzstärksten Fußball-Klubs der Welt, ermittelt von der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte. Die Umsatzinformationen basieren laut Deloitte auf dem Geschäftsjahr 2011/12. Die Zahlen sagen aber nichts über die Profitabilität. © dpa
20. Newcastle United 115,3 © Getty
19. AS Rom 115,9 © Getty
18. Hamburger SV 121,1 © Getty
17. Olympique Lyon 131,9 © Getty
16. Olympique Marseille 135,7 © Getty
15. SSC Neapel 148,4 © Getty
14. Schalke 04 174,5 © dpa
13. Tottenham Hotspur 178,2 © Getty
12. Inter Mailand 185,9 © Getty
11. Borussia Dortmund 189,1 © dpa
10. Juventus Turin 195,4 © Getty
9. FC Liverpool 233,2 © Getty
8. AC Mailand 256,9 © Getty
7. Manchester City 285,6 © Getty
6. FC Arsenal 290,3 © Getty
5. FC Chelsea 322,6 © Getty
4. Bayern München 368,4 © dpa
 3. Manchester United 395,9 © Getty
2. FC Barcelona 483,0 © Getty
1. Real Madrid 512,6 © Getty

Kahn nahm auch zum gefallenen Ex-Rad-Star Lance Armstrong Stellung: "Sein Vorgehen muss man als kriminellen Betrug bezeichnen." Wer systematisch über viele Jahre hinweg dope und sich nach außen als sauberen Sportsmann darstelle, müsse sich über die Reaktionen nicht wundern. `Das ist eine fatale Geschichte, denn die Menschen haben sich den Sportler zum Vorbild genommen und sich an ihm orientiert.“

sid

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