2. Bundesliga kompakt

Kiel verliert an Boden - Ingolstadt und Heidenheim siegen

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Trainer Markus Anfang und seine Kieler konnten erneut nicht gewinnen. Foto: Axel Heimken

Kiel scheint in der Zweitliga-Aufstiegszone die Luft auszugehen. Der Herbstmeister wartet bereits seit acht Spielen auf einen Sieg. Verfolger Ingolstadt holt dagegen auf, auch Heidenheim gewann.

Düsseldorf (dpa) - Holstein Kiel ist die Leichtigkeit im Aufstiegskampf zur Fußball-Bundesliga abhanden gekommen. Der Überraschungs-Herbstmeister aus der Zweitliga-Hinrunde musste sich im Heimspiel gegen Jahn Regensburg mit einem 1:1 (1:1) begnügen und wartet seit acht Partien auf einen Sieg.

Kiel bleibt vorerst auf Relegationsrang drei, Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt rückte mit dem 3:0 (1:0) gegen Greuther Fürth aber an die Aufstiegszone heran. "Wir achten nicht auf die Tabelle, sondern schauen von Spiel zu Spiel und wollen unsere Leistung bringen. Dann sind wir nur schwer zu schlagen", sagte Ingolstadts Torjäger Sonny Kittel. Der 1. FC Heidenheim bestätigte seine aufsteigende Form mit dem 3:1 (2:1) gegen den FC St. Pauli.

Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf hatte zum Auftakt des 21. Spieltags am Freitag mit dem 1:0-Erfolg gegen den SV Sandhausen seine gute Position gefestigt. Nach dem vierten Sieg im vierten Rückrundenspiel bleibt die Fortuna ebenso auf Kurs Richtung Rückkehr in die Bundesliga wie der 1. FC Nürnberg. Der Tabellenzweite bezwang Erzgebirge Aue 4:1.

Kiel (36 Punkte) hat nach dem erneuten Dämpfer bereits vier Punkte Rückstand zu den Franken und vier Zähler Vorsprung zum vierten Rang. Am Sonntag (13.30 Uhr) kann der MSV Duisburg (30) allerdings mit einem Sieg gegen Darmstadt 98 weiter aufholen. Gegen Regensburg war Kiel durch Marvin Ducksch (4. Minute) die schnelle Führung gelungen, doch Marco Grüttner (28.) glich für die Gäste aus. Regensburg holte nach einer beeindruckenden Serie 21 Punkte aus den vergangenen zehn Partien und behauptete sich im oberen Tabellendrittel.

Für Ingolstadt ist Platz drei wieder in Reichweite. Sonny Kittel (33.), Alfredo Morales (70.) und Thomas Pledl (89.) erzielten die Tore gegen die Fürther, die als Vorletzter weiter in akuter Abstiegsgefahr schweben. "Wir müssen mehr zeigen, als das, was wir heute gezeigt haben", meinte Fürths Sportdirektor Rachid Azzouzi. Heidenheim festigte indes seine Position im gesicherten Mittelfeld und konnte seinen Kontrahenten St. Pauli in der Tabelle überholen. Die Hamburger lagen zwar durch Aziz Bouhaddouz zunächst vorne, leisteten sich danach aber zu viele Abwehrfehler.

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