Chef der DFB-Ethikkommission

Kinkel zu hohen Fußball-Ablösen: "Nicht vertretbar"

+
Klaus Kinkel kritisiert die riesigen Ablösesummen im Fußball. Foto: Matthias Balk

Berlin (dpa) - Der Chef der DFB-Ethikkommission und frühere Bundesaußenminister Klaus Kinkel spricht sich gegen die zuletzt gezahlten hohen Ablösesummen im Fußball aus. "Exorbitante Summen, wie 200 Millionen Ablöse für Neymar, sind nicht mehr vertretbar", wird Kinkel in einem Interview der "Bild" (Samstag) zitiert. "Die zunehmende Kommerzialisierung im Spitzen- bzw. Leistungssport, und besonders im Fußball, ist ein großes Problem", sagte Kinkel. "Das darf und sollte so nicht ungehemmt weitergehen. Aber es ist schwierig, das Problem in den Griff zu bekommen."

Neben dem Transfer des Brasilianers Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain bezog sich Kinkel auch auf einen möglichen Wechsel des Dortmunders Ousmane Dembélé nach Spanien, für den 120 bis 150 Millionen Euro Ablöse kolportiert werden. "Das kann nicht richtig sein. Entscheidungsträger sollten sich dagegen wehren", sagte Kinkel zu den hohen Geldbeträgen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.