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Acht Spiele, acht Geschichten: Kleine sind im DFB-Pokal schon jetzt sehr selten

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Von: Maximilian Bülau

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Denis Zagaria.
Pokaltorschütze für die Stuttgarter Kickers: Denis Zagaria traf gegen Greuther Fürth in der ersten Runde. © Imago/Sportfoto Rudel

Einmal durchschnaufen – in Sachen Europapokal. Der Fußball macht auf seiner wilden Herbstfahrt Richtung WM aber auch in dieser Woche keine Pause. Heute und morgen stehen die Zweitrundenspiele im DFB-Pokal an.

Wer sich dabei auf die Kleinen in der Frühphase des Wettbewerbs freut, der muss definitiv heute einschalten, am Mittwoch sind nur Erst- und Zweitligisten im Einsatz. Insgesamt sind ohnehin lediglich noch zwei Drittligisten, ein Viert- und ein Fünftligist dabei. Zu den ersten acht Spielen haben wir acht Geschichten gesammelt.

1. Das erste Stuttgarter Heimspiel ist ausverkauft. Die Hauptstadt Baden-Württembergs ist gleich zweimal Gastgeber eines Zweitrundenspiels. Morgen empfängt der VfB Stuttgart Zweitligaschlusslicht Arminia Bielefeld. Heute trifft der letzte verbliebene Oberligist, die Stuttgarter Kickers, auf Eintracht Frankfurt (18 Uhr/Sky). Das Gazi-Stadion ist mit 10 000 Zuschauern komplett ausverkauft. Sicherlich werden in der Mercedes-Benz-Arena am Mittwoch noch ein paar mehr sein. Aber Tickets gab es gestern online noch einige zu kaufen.

2. Der überraschendste Tabellenführer kommt aus Liga drei. Sicher, in der Bundesliga hat wohl kaum jemand Union Berlin nach zehn Spielen ganz oben erwartet. Und auch Darmstadt in Liga zwei steht etwas überraschend auf Rang eins. Die Stuttgarter Kickers sind Tabellenführer in der Oberliga Baden-Württemberg, das ist keine große Überraschung. Der VfB Lübeck führt die Regionalliga Nord an und ist noch im Pokal dabei, auch das war erwartbar. Doch dass die SV Elversberg als Aufsteiger nach zwölf Partien auf Platz eins in Liga drei rangiert, das ist schon besonders. Heute trifft der Leverkusen-Schreck auf den VfL Bochum (20.45 Uhr/Sky).

3. Mainz bekommt es mit den Ungeschlagenen zu tun. Mainz 05 ist heute in Lübeck zu Gast, beim Tabellenführer der Regionalliga Nord (18 Uhr/Sky). Der VfB ist in dieser Saison ungeschlagen – neun Siege und drei Remis in der Liga, ein Erfolg im Pokal. In Runde eins warfen die Lübecker Hansa Rostock aus dem Wettbewerb, Torschütze beim 1:0: Tarik Gözüsirin.

4. Gladbach ist bei einem der formstärksten Teams zu Gast. Darmstadt 98 hat am vergangenen Wochenende die Tabellenführung in Liga zwei übernommen. Die Südhessen sind seit neun Spielen ungeschlagen, verloren in dieser Spielzeit ohnehin nur gegen Jahn Regensburg. Borussia Mönchengladbach wird vor dem Gastspiel heute (20.45 Uhr/ARD und Sky) gewarnt sein.

5. Mannheim und Nürnberg treffen sich eigentlich erst später. Das Duell Waldhof Mannheim gegen den 1. FC Nürnberg gab es bereits dreimal im DFB-Pokal. Das erste Mal war es 1935 das Halbfinale, das zweite Mal 1940 das Finale, 1976 dann ein Drittrundenspiel. Alle drei Partien gewannen die Nürnberger. Mannheim könnte heute also für ein Debüt sorgen (18 Uhr/Sky).

6. Die Wolfsburger können sich Zeit lassen. Luftlinie beträgt die Distanz zwischen Wolfsburg und Braunschweig 25 Kilometer, mit dem Auto sind es etwa zehn Kilometer mehr. Zeitdruck hat der VfL also nicht. Die Partie zwischen der Eintracht und den Wolfsburgern beginnt erst um 20.45 Uhr (Sky).

7. Hamburg kann zuhause nicht gewinnen. Dreimal haben RB Leipzig und der Hamburger SV bislang gegeneinander gespielt, zweimal in der Liga, einmal im Pokal. In Hamburg hat dabei immer Leipzig gewonnen, in Leipzig gab es ein Remis. Gut also für den HSV, dass heute um 18 Uhr (Sky) in Sachsen der Anpfiff ertönt.

8. Hoffenheim und Schalke tauschen das Heimrecht. Am Freitag gewann die TSG Hoffenheim in der Liga 3:0 auf Schalke. Heute (20.45 Uhr/Sky) sind die Königsblauen in Sinsheim zu Gast. (Maximilian Bülau)

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