Klopp "wie ein Dämon" - Ohrfeigen als Motivation

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Auch die Ohrfeige ist für Jürgen Klopp eine Motivationsmethode. Foto: Peter Powell

Liverpool (dpa) - Zu den ungewöhnlichen Motivationsmaßnahmen von Jürgen Klopp gehört offenbar auch die ein oder andere Ohrfeige. Das sagte Liverpool-Youngster Jordon Ibe der englischen Zeitung "Independent".

Er sei vom früheren Dortmunder Meistertrainer beschimpft, geohrfeigt und in den Arm genommen worden. "So eine Erfahrung habe ich noch nicht gemacht. Das ist alles neu für mich", berichtete Ibe und ergänzte: "Er hat mich drei- oder viermal geohrfeigt. Er meint das aber in einer guten Art. Er will uns motivieren."

Ibe sei nicht der einzige Spieler gewesen, dem dies passiert sei. Nathaniel Clyne habe es am schlimmsten erwischt. "Sie hätten sein Gesicht sehen sollen", sagte der 20-Jährige und erzählte von einer ersten Erfahrung am Anfang: "Er sagte uns, dass er es in sich hat - zu sein wie ein Dämon. Das ist das Wort, das er gebrauchte: Dämon."

Klopp sei richtig gut. Er baue Beziehungen auf, betonte Ibe. "Wenn er uns eine Nachricht mitteilen will, lässt er uns das wissen, notfalls auch mit Schimpfwörtern. Es gibt Grenzen. Wir wissen, dass er der Boss ist. Bei den älteren Spielern sieht man ihren Respekt. Für die Jüngeren wie mich ist er eine Vaterfigur."

Bericht im Independant

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