FC-Geschäftsführer Wehrle skeptisch

1. FC Köln will Stadion auf 75.000 Plätze ausbauen

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Passen in das Kölner Rhein-Energie-Stadion statt 50.000 bald 75.000 Fans?

Köln - Der 1. FC Köln plant in den kommenden Jahren den Ausbau seines Stadions von bislang 50.000 auf 75.000 Plätze. Eine Arbeitsgruppe soll die weiteren Schritte prüfen.

Nach Informationen des Express werden die FC-Verantwortlichen in den nächsten Monaten das Gespräch mit der Stadt Köln intensivieren, um einen möglichen Ausbau des Rhein-Energie-Stadions zu diskutieren. Der Ausbau, der 2018 starten soll, kostet angeblich 50 bis 65 Millionen Euro. Eine Arbeitsgruppe soll die weiteren Schritte prüfen.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist das überhaupt kein Thema“, sagte allerdings FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle Kölner Zeitungen: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt über etwas Konkretes gesprochen.“ Wehrle machte deutlich, dass aktuell der sportliche Erfolg und die Etablierung des Aufsteigers in der Bundesliga „oberste Priorität“ haben. An zweiter Stelle stünde die finanzielle Konsolidierung des Klubs, ehe Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden könnten.

Bereits 2008 hatte das FC-Präsidium mit Wolfgang Overath an der Spitze einen Vorstoß zum Stadionausbau gestartet. Damals waren die Pläne weder für die Stadt noch den Klub als Pächter umsetzbar. Laut Express sind aktuell vier Baustufen angedacht. In Stufe eins soll die Westtribüne um 7000 Sitze erweitert werden, in Stufe zwei die Osttribüne ebenfalls um 7000 Plätze aufgestockt werden. 5500 neue Plätze sollen anschließen auf der Südtribüne geschaffen werden, ehe zum Abschluss der Bauphase weitere 5500 Plätze auf der Nordtribüne errichtet werden sollen.

SID

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