Fußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg erwartet die TSG Hoffenheim

Königsklasse ist jetzt Pflicht

Der teuerste Wintertransfer der Bundesliga-Geschichte: André Schürrle, Neuzugang des VfL Wolfsburg. Foto: dpa

Wolfsburg. Einem Gala-Auftritt beim 4:1 über die Bayern folgte ein eher maues 1:1 in Frankfurt. Der Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga ist dem VfL Wolfsburg erst dann gelungen, wenn am Samstag (15.30 Uhr) ein Sieg im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim gelingt. Vor allem deshalb, weil der Tabellenzweite mit dem Winterrekord-Transfer von André Schürrle die interne Erwartungserhaltung ganz deutlich nach oben schraubte.

„Wir müssen in Richtung Champions League marschieren“, fordert Wolfsburgs Manager Klaus Allofs nach dem 32 Millionen-Transfer Schürrle gegenüber dem Kicker-Sportmagazin. Das Erreichen der Königsklasse, so Allofs, sei für den Meister von 2009 aber auch danach Pflicht. Werde dieses Ziel verpasst, „müsse man sich wieder anders aufstellen“. Millioneneinkäufe wie Schürrle, de Bruyne oder Luis Gustavo seien dann schwieriger oder gar nicht mehr zu realisieren.

Schürrle vor Debüt

Wegen des Financial Fairplay war der VfL im Dezember des vergangenen Jahres von den Kontrolleuren der UEFA überprüft worden. Mit einem Ergebnis wird in den nächsten Monaten gerechnet. „Und wir sind uns sicher, dass die UEFA das akzeptiert, was wir dort vorgestellt haben“, erklärte Wolfsburgs Finanzgeschäftsführer Wolfgang Hotze. Negative Auswirkungen erwartet Hotze nicht. Im Vorfeld des Schürrle-Transfers habe Allofs Kontakt zum europäischen Verband aufgenommen. „Wir haben die nötigen Unterlagen abgegeben, haben auch im Vorfeld dieses Transfers Kontakt aufgenommen. Da sind wir schon vorbereitet“, sagte Wolfsburgs Manager.

Klar ist aber, dass die Wölfe gegen Hoffenheim den neunten Heimsieg einfahren müssen. Der Einsatz von Ivan Perisic ist wegen einer Zerrung fraglich, weshalb Schürrle vor seinem Startelf-Debüt bei seinem neuen Klub steht. Die Hoffenheimer, die den Rückrundenstart mit zwei Pleiten verpatzten, bezeichnete Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking als gefährlichen Gegner. „Die beiden Niederlagen machen Hoffenheim umso gefährlicher. Wir spielen aber zuhause und wollen gewinnen.“ (raw)

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