Kommentar zum deutschen WM-Aus

Historische Blamage bei der WM: Was ist nur passiert?

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Welch eine Enttäuschung. Welch ein Frust. Aber wer gegen Südkorea verliert, hat es auch nicht verdient, ins WM-Achtelfinale einzuziehen. Fertig, aus. Ein Kommentar zum WM aus für Deutschland. 

Im letzten Gruppenspiel fiel die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unerklärlicherweise zurück in den Mexiko-Modus. Die erhoffte Initialzündung nach dem Last-Minute-Erfolg gegen Schweden blieb aus.

Im Grunde fand die Nationalelf in Russland nie in ihr Kombinationsspiel. Und was am Mittwoch in Kasan besonders erschreckte: Fast alle Spieler wirkten schlapp und liefen über den Platz, als hätten sie die Handbremse angezogen. Da fehlten Tempo, Biss und Mut für die besondere Aktion. Die Umstellungen, die Bundestrainer Joachim Löw vorgenommen hatte, haben nicht gefruchtet. Vor allem in der Offensive zeigte keiner annähernd Normalform.

Somit blicken wir auf eine historische Blamage. Zum ersten Mal hat eine deutsche Mannschaft nicht die WM-Gruppenphase überstanden. Dass die DFB-Auswahl wie die vorherigen Titelverteidiger Spanien (2014) und Italien (2010) frühzeitig ausscheidet, ist dabei kein Trost.

Das Unglaubliche an dem Scheitern ist: Nach Silber bei Olympia 2016 und nach dem Triumph beim Confed-Cup schien uns die Fußballwelt offenzustehen. So viele junge Spieler plus die Weltmeister, dazu die souveräne Qualifikation – was ist nur passiert? So kurz nach dem bitteren Aus ist es schwer, Antworten zu finden. Die spannendste Frage lautet: Wie wird der Bundestrainer reagieren?

Dieses Video ist ein Inhalt der Plattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt. 

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