Kommentar zur Lage bei Schalke 04: Alles andere als ein Heldt

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Horst Heldt

Die Trainerentlassung auf Schalke war überfällig. Eine weitere Entscheidung sollte folgen, findet HNA-Sportchef Frank Ziemke.

Nun ist eines der größten Missverständnisse der Schalker Trainer-Geschichte also beendet. Roberto di Matteo muss gehen. Was auch sonst? Trainer und Mannschaft haben sich mit lethargischen Auftritten zum Gespött gemacht. Konzept? Weiterentwicklung? Perspektiven? Nichts davon war auch nur in Ansätzen erkennbar. Stattdessen führte der Weg zum Zerwürfnis mit den eigenen Fans. Schlimmer konnte es für einen Traditionsverein nicht kommen.

Di Matteo war alles andere als ein Held auf Schalke. Der Heldt, den sie haben, ist noch da. Und es fragt sich: Warum, eigentlich? Manager Horst Heldt steht für die Personalie di Matteo. Er steht für eine Personalpolitik, die zuletzt keine erkennbaren Fortschritte bewirkte. Die Chance, einen Perspektivtrainer wie Thomas Tuchel zu holen, ließ er verstreichen. Schalke steht vor einem Scherbenhaufen. Das Aufräumen sollten nun andere übernehmen.

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